And the winner is….MADCON – Norwegen: 12 Punkte

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , , — Sebastian @ 30 Mai 2010

Ich hatte gestern wirklich riesig Spaß am European Song Contest! Andrea (ihr erster Grand Prix) und ich haben uns ebenso sehr über die trockenen Kommentare von Peter Urban (“Ich glaub mich tritt ein Pferd”, “Yo”) amüsiert wie über das stylishe und musikalische Dilemma, in dem offenbar die meisten Teilnehmernationen stecken (Oh England).

Soweit wir das beurteilen konnten, gab es nur einen einzigen Hairstylisten vor Ort und sein neuer Look (“Butterfly” für Damen, “Raupe” für Herren) war wirklich den einen oder anderen Heuler wert. Und daß der dreiste Abba/Police Mashup aus Dänemark zu Beginn so viele Punkte erhielt, ließ uns dann doch tatsächlich mit Klein Lenchen mitfiebern. (Drittschönster Satz des Abends: “Was lobe ich die Lena da, bin ich aus Lena Lobeda*?”)

Alles so weit gut uns schön, ich leg mich aber mal fest, daß es aus kommerzieller Sicht vor allem einen Sieger gab, nämlich Madcon! Und die waren gar nicht als Wettbewerbsvertreter dabei :-)

Der hochchoreographierte Dancemob samt Youtube-Video könnte den Norwegern den Sommerhit 2010 bescheren! Für einen neuen europäischen Clubhotel-Tanz war es eh längst wieder Zeit. Dankbar werden die Animateure aus Herne und Hildesheim folgendes Video eingehend studieren!


Stand 30.05.2010: 310 Aufrufe
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Wieso heißt bei Apple Zensur, was bei Nintendo und Sony Produktpolitik heißt?

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — Sebastian @ 29 Mai 2010

Das iPad ist da! Eine riesige Welle der Euphorie geht übers Land, begleitet von überraschend vielen warnend erhobenen Zeigefingern und der inflationären Benutzung des Z-Worts (Ausdruck vom Autor selbst entfernt). Als Vertreter der absoluten Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit müsste ich eigentlich auch zur letzten Gruppe gehören. Das will mir aber nicht so richtig gelingen! Vielmehr frage ich all jene Kritiker:

Was haltet Ihr denn von der Produktpolitik von zum Beispiel Nintendo und Sony?

Ich frage das, denn es wäre mir neu, daß für deren Konsolen (Wii, DS, Playstation usw.) einfach jeder jeden Inhalt verkaufen darf. Sexgames für die Wii? Wohl kaum jemand wird das erwarten und noch nie habe ich dazu auch nur einen einzigen Beschwerde-Tweet gelesen. Und ist nicht das iPad am Ende auch nichts anderes als eine Art “Konsole mit Internetzugang”?

Ich kann es noch nicht prüfen, denn leider hadere ich trotz meiner angekündigten Sofortkaufbereitschaft noch etwas mit der Budgetfrage, aber ich denke auf dem iPad wird man ebenso wie mit dem iPhone auf jede in Deutschland verfügbare Website gelangen!?!? Egal ob pornografisch, rassistisch oder anderweitig (jugend)gefährdend: Ich komme ungehindert auf jeden im Netz verfügbaren Inhalt. Kann ich einem Gerätehersteller Zensur unterstellen, wenn ich mit diesem Gerät jede frei zugängige Pornoseite aufrufen kann? Von mir ein klares Nein!

Aber, hör ich Euch jetzt sagen, die Applikationen, die werden doch zensiert und ich antworte ganz pragmatisch: Na und? Wieso bitteschön sollte man ein Anrecht darauf haben, eine Applikation, die den offiziellen Titel “iPad App” trägt, inhaltlich so zu bestücken, wie man selbst das für richtig hält? Es erwartet ja auch niemand, daß Nintendo jedes billige Sexgame für die Wii zulässt als offizielles Wii-Game.

Immer wieder werden die zensierten BILD und STERN Applikationen ins Spiel gebracht (gab es überhaupt noch einen anderen relevanten Fall in Deutschland?) und beide Male ging es “nur” um freie Oberkörperkultur. Ich muss mich wundern: Ich kann doch mit meinem iPhone auf Bild.de so viele nackte Busen bewundern, wie ich möchte (wenn ich denn möchtete).

Von Zensur kann meiner Meinung nach also absolut nicht die Rede sein, sondern nur davon, daß die Leute bei Apple ihre Applikationen sauber halten wollen und das eben nach ihrem eigenen Maßstab. Bei Nintendo oder Sony würde niemals jemand von Zensur sprechen! Man würde höchstens andere Produkte kaufen, wenn die Inhalte einem nicht mehr gefallen würden! Nun, Leute, es gibt auch andere Tablets……..

Es ist mir bewusst, daß der Vergleich des iPads mit reinen Spielekonsolen nicht 100%ig passt, aber andererseits: Ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß Tablets durchaus das Zeug haben, auch Spielekonsolen richtig unter Druck zu setzen bzw. die Bedeutung der klasssichen Konsole hinfällig zu machen? Und sind “Apps” nicht am Ende nicht auch immer nur “Games” irgendwie?

Ich freue mich wie imemr auf den Austausch mit Euch. Beleidigungen und andere unflätige und pornografische Kommentare werden z*******

Nachträgliche Anmerkung:
Bezüglich Daniels Kommentar auf Facebook, der Ansatz sei gut aber unvollständig und halbwissend, möchte ich das auch hier mal kurz klarstellen

Dieser Text ist BEWUSST “halbwissend”! Es geht hier nicht um eine wissenschaftliche Diskussion sondern darum, ein wenig zum Thema zu plaudern! Diesen Text hab ich in 30 Minuten geschrieben und er folgte einer spontanen Eingebung. Ich war vor allem neugierig, ob konstruktive Gedanken kommen.. Jeder Leser kann durch seinen Kommentar die Sache vollständiger, runder und wissender machen! Das ist mehr als willkommen! Die Maxime (m)eines Blogs lautet, eine Einladung zum Gespräch zu sein, nicht zu belehren!

statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 8: Deutschland ein Sommerplätzchen

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , — Sebastian @ 27 Mai 2010

Teil 8 meiner “Stadtmarketing”-Kolumne mal nicht exklusiv vorab auf banq, da dort just in diesen Tagen eine wirklich lesenswerte, lustige Kolumne erschienen ist und die will ich nun wirklich nicht “verdrängen”; Die passt nämlich auch zehnmal besser zu banq als diese hier.

However: Heute möchte ich endlich mal eine Idee ans Tageslicht bringen, die mir schon seit Jahren im Koppe rumgeht und die so – meines Wissens nach – auch noch nie umgesetzt wurde. Die Idee kam mir, als irgendwann vor langer Zeit irgendein Kultur- oder Bauminister der Stadt Dresden die Bevölkerung aufrief, sich Gedanken über eine Nutzung des “Festivalgeländes” am Ostragehege zu machen und ich am gleichen Tag folgendem Dialog beiwohnen durfte zwischen einem etwa 12jährigen Jungen und seinem Vater.

“Neee, die Tante Ursl, die wohnt nicht mehr in Berlin, die wohnt doch jetzt in Pforzheim” “Echt, das liegt bei Köln in der Nähe, oder?” “Ne, eher so bei Nürnberg”

Meine erste Reaktion: Autsch! Autsch! Und nochmal autsch! Da fragste Dich doch echt, was lernen die denn heute in Erdkunde (oder wie auch immer das heißen mag) heutzutage?

Meine zweite Reaktion: Hmmm, man könnte doch….unter Umständen…Also, wie wäre es denn, wenn man einen vielleicht Sportplatz großen Platz so gestalten (Pflastersteine) würde, daß man Deutschland locker in einer Stunde komplett zu Fuß durchwandern und kennen lernen könnte. Das bewaldete Deutschland durch Gräser dargestellt, Gebirge durch maßstabsgetreue Erhebungen, Flüsse und große Seen durch tatsächliche Wasserläufe. Städte über 50.00 Einwohner wären durch die Nutzung eines anderen Materials (glattes Pflaster statt Kopfsteinpflaster) markiert und erhielten jeweils eine im Boden eingelassene Infotafel, auf der man die wichtigsten Dinge über die Stadt lesen und lernen kann (natürlich nur von den Städten, die sich finanziell am Bau des Platzes beteiligt haben).

Schulklassen könnten hier Deutschland an einem Tag spielerisch kennen lernen (Die Aufgabe für die Deutschlandrallye des Tages lautet “Welche Gruppe hat zuerst ihr Fähnchen in Wuppertal, Pforzheim und Oldenburg (Oldenburg) aufgestellt und ein Boot im Steinhuder Meer zu Wasser gelassen) und Touristen – mit oder ohne Kind – würden eine einmalige Attraktion erleben können.

Ob und wie (teuer) so etwas wirklich maßstabsgetreu darzustellen ist weiß ich nicht, ich stelle es mir aber weitaus leichter (und preiswerter) vor als die Arbeit an klassischen Miniaturweltattraktionen mit seinen filigranen Details und zerbrechlichen Figuren. Hier geht es ja “nur” um einen Platz aus Pflastersteinen, Pflanzen und Wasser! Ein pädagogisches Sommerplätzchen halt.

Sollte sich unser meinen Lesern ein Landschafts-Architekt mit Zeit befinden, eine Visualisierung und Ideen zur (preiswerten) Umsetzung sind sehr willkommen. Meiner Laien-Meinung nach kann so etwas nicht wirklich so teuer sein wie fast alle anderen Attraktionen, die man sonst so kennt und Deutschlandweit wahrgenommen werden. Und das würde so ein Platz garantiert, alleine bei den vielen, vielen Erdkundelehrern, die in den Klausuren ihrer Schüler erfahren müssen, daß Kassel an der Elbe und Dortmund in Rheinland Pfalz liegt.

PS: Sagt mal, es gab doch auch mal Pläne für eine Art Miniaturwunderland mit einem nachgestellten barocken Dresden.. Ist das eigentlich noch in irgendeiner Form aktuell? Ich erinnere mich, daß damals extra eine GmbH oder ein Verein gegründet wurde mit Geschäftsführerin und allem pipapo… Ist aber nie wieder richtig aufgetaucht die Geschichte. Oder?

Social Media verlangt solides Handwerk! Und umgekehrt? Stern TV und Computerbild testen Serviceauktionen

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 26 Mai 2010

Das Handwerk ist eine typische Branche, in der Inhaber auch Geschäftsführer, Marketingverantwortliche und Vertriebschef in Personalunion sind. Schon statische Standard-Webseiten waren nicht des Dachdeckers und Sanitärmeisters bester Freund, in sozialen Netzwerken sind sie nach wie vor so gut wie gar nicht vertreten. Es fehlen schlichtweg Zeit und Überzeugung, daß sich diese Art der Kommunikation wirklich lohnt, um Aufträge zu generieren, Personal zu finden oder Lieferanten zu finden.

Erst mit Plattformen wie myhammer oder blauarbeit kam Bewegung ins Spiel, denn diese helfen Auftraggebern dabei, den optimalen (Nähe, Preis, Qualität) Handwerker zu finden und haben als “Ebay für Handwerkerleistungen” den Betrieben durchaus Druck gemacht unterm Kessel.

Aber wie gut funktionieren diese Plattformen? Was leisten Sie? Profitieren nur Kunden oder auch die Handwerker? Stern TV und Computerbild haben verschiedene Serviceauktionen getestet und berichten heute ab 22:15 auf Stern TV über die Ergebnisse.

Let´s talk about it:

Der Co-Geschäftsführer von blauarbeit.de, John Minah, lädt ab 22 Uhr ein, auf der Facebookseite von blauarbeit über alle eventuell offenen Fragen rund um den Test (Vor- und Nachteile von Handwerkerauktionen im Allgemeinen und die Plattform blauarbeit.de im Besonderen) zu diskutieren. Nichtmitglieder von Facebook können ihre Fragen über die Plattform formspring.me abgeben, wobei mir endlich mal ein vernünftiger Nutzen dieser Plattform unterkommt, denn bisher ging in es da ja gerne auch mal um puren Mumpitz (Blogger A fragt Blogger B nach den besten Namen für Katzen), aber das ist ein ganz anderes Thema!

Man darf sehr gespannt sein, ob sich Teilnehmer für die Diskussion auf Facebook finden!

Aus dem Archiv: “Einen GEMA ohne Kraut bitte“ oder „Wie Dönerläden 4 Millionen für die Nutzung von musikalischen Urheberrechten zahlen, die sie gar nicht nutzen.“

Allgemeines — Schlagwörter: — Sebastian @ 10 Mai 2010

Auch wenn ein Blog natürlich vor allem zur Verbreitung (brand)aktueller Themen und Gedanken gedacht ist, wird mich schon keiner totschiessen, wenn ich ab und zu mal im Textarchiv wühle aus der Zeit, in der ich noch kein eigenes Blog hatte :-)

Zum Beispiel ältere Kolumnen für banq.de wie dieser kleine “pädagogische” Beitrag der Arbeitsweise der Gema namens

Einen GEMA ohne Kraut bitte“ oder „Wie Dönerläden 4 Millionen für die Nutzung von musikalischen Urheberrechten zahlen, die sie gar nicht nutzen.

>>> [05.02.2008] Vor einiger Zeit habe ich ein paar Freunden, die in so einem Internetdingens drin hängen, beim gemeinsamen Kurzurlaub versprochen, dass ich mich dem Thema Mediengewichse“ (Arbeitstitel damals) in Form einer kleinen Kolumne widmen werde, weil ich mich darüber immer so herrlich aufregen würde. Was für eine Schnapsidee. Hätten wir uns doch lieber (noch mehr) über Mädchen als über Musikwirtschaft, Film und Werbung unterhalten…

Naja, gestern fiel mir das jedenfalls wieder ein, als ich auf die bekloppte Idee kam auszurechnen, wie viel die GEMA wohl so im Jahr bei Dönerläden kassiert und was eigentlich mit diesem Geld passiert. Entstanden ist die erste Folge von „Mein kleiner Medienkolleg(e) für Anfänger“.
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Merchandise it – Aus Trasher wir Träscher

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 6 Mai 2010

Das da unten, sehr geehrte Leserinnen und Leser, ist der heute für die WM Elf nominierte Christian Träsch vom VFB Stuttgart!

Wenn ich nur ein wenig mit Photoshop oder so umgehen könnte, dann säße ich ja bereits an den ersten Motiven für Träscher-Shirts in Anlehnung an unser aller Lieblings-Skateboard-Magazin der alten Zeit!

Lizenzfrei, schnell gemacht, absolut Zielgruppenkompatibel und – nur mal angenommen, so ein Hammer wie da oben entscheidet am 23.06. das Spiel gegen Ghana zu deutschem Gunsten – gegebenenfalls Millionen wert :-))


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5 sehr, sehr gute Gründe, mich beim Orange Blossom Special (OBS) zu treffen!

Allgemeines — Schlagwörter: , , — Sebastian @ 4 Mai 2010

1. Ausrichter dieses einmalig erdigen Festivals ist die fidelste und sympathischste Altherrenmannschaft der ostwestfälischen deutschen Musikszene!

2.

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Wie aus plumper Heckscheibenwerbung Guerilla Marketing wird!

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 3 Mai 2010

Seit der Aufhebung des Werbeverbots für Rechtsanwälte Mitte der 90er versuchen sich diverse Anwaltskanzleien – offenbar tatkräftig unterstützt von Ein-Mann-Werbetechnikbuden – immer wieder an ersten Marketingschritten.

Heraus kommen dabei zumeist extrem unästhetische und nichtssagende Anzeigen in kostenlosen Wochenzeitungen und vermehrt auch der Einsatz riesiger Heckscheibenaufkleber. Juristen der alten Schule dreht sich dabei ebenso der Magen um wie kreativen Werbern.

Um so genialer daher die Maßanhme von Rechtsanwältin A. M. aus der Dresdner Neustadt. Die fährt bereits seit knapp zwei Jahren ihre Visitenkarte (inkl. Faxnummer, falls mal einer hinter ihr per mobilem Faxgerät Kontakt aufnehmen will) auf der kompletten Heckscheibe ihres Golfs spazieren und hatte damit wahrscheinlich bisher nicht gerade viel Erfolg!!??!?

Denn: Offenbar hat sie daraufhin im Januar ein professionelles Guerilla Marketing Seminar besucht oder hatte selbst einen genialen Einfall! Seit Februar jedenfalls steht dieser Golf konsequent mindestens jeden zweiten Tag im Halteverbot oder auf dem Behindertenparkplatz unserer Strasse! Frau M. erregt somit höchste Aufmerksamkeit bei Passanten und beweist gleichzeitig absolute Fachkompetenz und privates Involvment im Bereich Straßenverkehrsordnung.

Ich weiß jedenfalls definitiv, an wen ich mich wenden werde, sollte ich jemals wieder gegen die Stadt prozessieren müssen! Aber eigentich reicht einmal ja auch!

Übrigens hab ich gerade eine total gute Idee für eine Heckscheibenwerbung.. Schnell mal Aufkleber24 kontaktieren!

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