Notiz an mich: Denk an Kneipendiskussion “Was kommt nach Facebook?”

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 29 September 2010

Meine aktuelle* Prognose für die mittelfristige Entwicklung von Social Media Plattformen als Antwort auf die Frage, ob Facebook alle anderen “platt machen” würde:

- es wird neue starke plattformen neben facebook geben, mit deren individuellen eigenmarken man sich stärker identifizieren kann
- diese werden aber nicht in sich geschlossen bleiben sondern den austausch untereinander erlauben, die frage ist nur, wo ich meine “stammdaten” hinterlege
- unternehmen müssen entscheiden, welchen plattformen sie sich öffnen, damit der kunde ohne anmeldeprozedere und ohne öffnen einer e-mail etc. kontakt aufnehmen, bestellen und bewerten kann
- die suche wird immer mehr in den plattformen erfolgen als über einen externen dienstleister – dieser wird eher im hintergrund stehen
- das plattformadvertising wird – durch die klareren lifestyleparameter innerhalb einer gruppe – ein extrem wichtiger baustein werden
- marken müssen sich nicht auf facebook einschießen sondern darauf, dass man sich noch deutlicher positionieren werden muss als bisher

Der Hintergrund:
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Apropos Kreativwirtschaft Dresden: Thomas Böcker

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 29 September 2010

Nachdem ich letzte Nacht vom Workshop der Stadt Dresden berichtet habe, bei dem es um Förderpotentiale im Bereich der Kreativwirtschaft ging, möchte ich Euch heute mal auf einen hiesigen Akteur aufmerksam machen, der vielen bisher vielleicht gar nichts sagen wird. Dabei hat er sich als Produktionsleiter von ganz besonderen Musikprojekten ein internationales Renomme geschaffen!

Die Rede ist von Thomas Böcker, geboren 1977 in Lauenstein, zu Hause in Dresden und der Welt! Ich denke, das darf man in diesem Fall ausnahmsweise so pathetisch sagen, denn Thomas ist Berater und Produzent für Fantasy-Game-Soundtracks (Pathos darf dort, oder?) und steckt hinter super spannenden Konzertprojekten! So wie vor wenigen Tagen, als das WDR Rundfunkorchester “Nintendo’s greatest hits” zum Besten gab, aus der auch diese wunderbare Interpretation stammt:

Mein erstes und leider bisher einziges persönliches “Games-Konzert” war das von ihm organisierte Eröffnungskonzert zur Games Convention 2003 oder 2004. Das war ein sensationelles Erlebnis, nicht nur musikalisch sondern auch kultursoziologisch: Ein Gewandhaus voller andächtig lauschender Nerds aus Japan, Indien, USA und Schweden, das hatte was!

In Dresden selbst hat – so weit ich weiß – leider bisher noch kein Konzert statt gefunden. Vielleicht wäre das ja im Hinblick auf die gestrige Diskussion zu den Zwingerfestspielen mal ein interessanter Gedanke: Könnte man “Sachsens Glanz” auch als semi-multimediale Animation aus Thetaer und Computerspiel aufführen mit einer Musikinszenierung aus der Welt der Fantasy-Games?
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Nachbericht zum ersten Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden

Unter dem etwas sperrigen Titel “Herausforderungen und Förderbedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden” fand am gestrigen Montag (27.9.2010) der erste von drei Workshops statt, die Vertreter der Stadt Dresden mit Aktivisten der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft angesetzt haben. Ziel ist das Erlangen eines Überblicks über den Soll/Ist – Zustand im Hinblick auf Wirtschaftsförderungspotentiale.

Vorangegangen war eine Feldforschung der Prognos AG (, von deren sieben Standorten übrigens nur der Berliner zum Osten gezählt werden darf), um statistische Ist-Daten und gefühlte Bedarfe Dresdens festzuhalten.

Zu den Geladenen gehörten Vertreter aus Bildender Kunst und Musik ebenso wie Werbeagenturen, Softwareschmieden oder Medienhäuser.
Durch meinen Job (Agentur) und mein eher privates Engagement im Bereich der Lobbyarbeit für die Musikwirtschaft war ich sozusagen gleich als Vertreter von zwei Sparten anwesend. Als solcher weiß ich aber auch bereits seit Jahren, was im Workshop noch mehrfach diskutiert werden musste: Die Bedarfe einzelner Akteure innerhalb der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft sind so unterschiedlich, dass ein Förderprogramm für einzelne Unternehmen nahezu unmöglich (und am Ende auch überflüssig) ist.

Kunstvertreter erwarten bessere Chancen zur Förderung oder Vorfinanzierung ihrer Kataloge, während Agenturen schwer damit zu kämpfen haben, dass Dresden nur eine Standortregion ist. Die Zentralen und Marketingverantwortlichen der großen Konzerne sitzen aber im Westen und vergeben auch ihre Aufträge logischerweise dort. Werbeagenturen brauchen (ähnlich wie Architekten) keine finanzielle Förderung, sondern finanziell gut ausgestattete Kundenpotentiale.

Musiker brauchen dringend Unterstützung im Bereich Reisekosten, Vermarktung und Produktion, während Softwareschmieden vor allem auf einen entscheidenden Imagewandel vom Museumsdorf Dresden zum Kreativzentrum hoffen, um einem Fachkräftemangel vorzubeugen. Dafür war sicher kein Workshop und keine Erhebung nötig.

Was ist nun also speziell an Dresden?

Zum einen ist natürlich die Aufteilung der einzelnen Sparten in den Städten immer unterschiedlich. Es gibt Verlagshochburgen, Musikhochburgen und Filmhochburgen. Auffällig – aber vorhersehbar – ist zum Beispiel, wie schlecht die Stadt in Sachen Popmusik und Film dasteht. Überraschend dagegen war für mich, wie gut es offenbar den Architekten geht! Ich habe da gerade Horrorgeschichten einer befreundete Architektin aus Hamburg gehört, die deutschlandweit Häuser baut. Sie erzählte, dass das Dresdner Bauamt das erste sei, welches sie fast zum Aufgeben gezwungen habe – aus purem Frust und purer Schikane.

Wie auch immer. Das alles sind ja eher Kleinigkeiten.

Wirklich speziell an Dresden sind – so denke ich – zwei Dinge:
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Gibt es eine kindgerechte Mischung aus Walkie Talkie und Handy?

schnickschnack — Schlagwörter: — Sebastian @ 27 September 2010

Sowas hätte ich gerne:
Ein Walkie Talkie Set, welches Kindern auch erlaubt, Papa, Mama und die Großmütter übers Mobilfunk anzurufen (vorab festgelegte Zielnummern, keine freien Anrufe möglich! Eine Mischungs aus Spielzeug und Handy. Ein Handy, was auch als Walkie Talkie funktioniert mit einem zweiten Gerät.

Gibt es sowas? Ich wette, jede Menge Väter mit Kindern zwischen 6 und 12 wären nicht ganz unglücklich darüber….

Formatierung von Kontodaten auf Onlinerechnungen!

Allgemeines — Schlagwörter: — Sebastian @ 27 September 2010

Kein Onlinebanking-Zugang, den ich bisher kennen lernen durfte, akzeptiert Leerschritte bei der Eingabe von Kontodaten. Trotzdem formatieren gefühlte 80% aller Online-Anbieter ihre Rechnungen (Textmail oder PDF) klassisch mit mindestens zwei Leerschritten, also zum Beispiel “850 900 00″ statt “85090000″ für die Dresdner Volksbank. So wird es mir unmöglich gemacht, die Daten per Paste&Copy schnell und fehlerfrei zu übertragen!

Meiner Meinung nach ein perfektes Beispiel dafür, dass alte Offlinegewohnheiten noch immer unsere Ästhetik prägen und es im Bereich E-Commerce oft selbst an logischen Kleinigkeiten hapert. Oder ist es wirklich so, dass Online-Käufer noch grundsätzlich offline überweisen? Ich wage das zu bezweifeln.

Liebe Webshop-Betreiber: Ich kaufe online, ich bezahle online! Bitte formatiert mir Eure Bankdaten daher auch Onlinebankinggerecht!

Danke fürs Berücksichtigen!

By the way: Ich habe neulich sehr lange mit einem Pyschologen gesprochen, der den klassischen Handel bei der Auswahl von Fußbodenbelägen (Gänge schnell: Verkaufszonen gemütlich), Farben, Licht und Musik berät: Wie weit sind wir da eigentlich schon im Bereich Online? Was ist derzeit das beste Buch (die beste Studie) zum Thema “psychologiosche Elemente des E-Commerce”?

Danke für Hinweise!

Wann kommt die erste Digicam mit Spracherkennung zur Dateibenennung?

schnickschnack — Schlagwörter: , , , , — Sebastian @ 27 September 2010

Seit einigen Wochen gehört die App Dragon Dictation vom Hersteller NUANCE zu meinen Lieblingsspielzeugen auf dem iPhone. Es ist wirklich fantastisch, in welcher Qualität die App nicht nur einfach gehaltene Sprachmemos in geschriebenen Text umwandelt, den man dann – nach kurzer Bearbeitung – als Tweet, Facebook-Statusmeldung oder E-Mail versenden kann.

Texte_Aufnehmen_Bearbeiten_Benutzen


Die erste Reaktion, wenn ich die App irgendwo präsentiere, ist immer ein verblüfftes “hamergeil”, gefolgt von einem “aber wozu braucht man das?”.

Nun, abgesehen davon, dass die App besser Deutsch kann als die meisten deutschen YouTube Kommentatoren, gibt es praktische Anwendungsfälle, auf die ich mich riesig freue. Einer davon ist der Einsatz in Digitalkameras, denn nichts ist nerviger, als das nachträgliche Betiteln von Bild-Dateien, die man im Urlaub oder sonstwo aufgenommen hat.

Wenn ich nun direkt bei Knipsen oder kurz danach das geschossene Bild durch Spracheingabe umbennenen kann in “Eifelturm_im_Regen_von_Norden_im_Hintergrund_Barbara_und_Klaus” und so meien Bilder suchen kann, besser ordnen kann, besser teilen kann, dann wäre das nicht nur purer Spaß sondern einen reelle Arbeitserleichterung!

So gut funktioniert Social Media Monitoring. Nicht

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 19 September 2010

Social Media Monitoring-Werkzeuge sollen Unternehmen die Möglichkeit geben, zu erfahren, was über sie, ihre Produkte und ihre Branche in Netzwerken wie Twitter, Facebook, YouTube oder XING sowie in Blogs und im Idealfall in diversen Nutzerforen gesagt wird. Unternehmen legen dabei relevante Keywords fest, finden tagesaktuell entsprechende Postings und Statistiken, die optimalerweise auch sensitive Aussagen treffen (positiv, negativ). Im besten Falle kann das Unternehmen auch direkt auf entsprechende Kommentare reagieren (sprich: antworten).

Das Magazin t3n hat im Juni diesen Jahres eine wunderbare Übersicht dazu publiziert, die ich jedem nur empfehlen kann.

Im Vorfeld und während der Online-Marketing Fachmesse dmexco habe ich einen kleinen Selbstversuch gestartet. Immerhin hatten sich dort ja 73 Unternehmen als Aussteller für den Bereich “Social Marketing” listen lassen.

Ich habe also einen Tweet abgesetzt mit folgendem Wortlaut:

Ich will mich heute gern über Social Media #Monitoring Werkzeuge auf der #dmexco informieren. Empfehlungen? Einladungen? Danke

Meine Gedanken:

1. Alle Aussteller – erst recht die, die Social Media Services anbieten – werden ja wohl die Tweets mit dem Hashtag #dmexco verfolgen. Schließlich will man ja wissen, was über die Messe gesagt wird, auf der man gerade seine Produkte verkauft. Könnte ja z.B. einer erwähnen, wie lecker der Kaffee bei webtrekk ist. Oder dass das Seminar von Madvertise zum Appstore-Ranking zwar einige wertvolle Anregungen gegeben hat, aber am Ende doch etwas zu sehr Präsentation der Ford-App und vom KatAPPult (dazu später mal mehr, das ist schon ein sehr starkes Instrument) war.

2. Das Keyword #Monitoring hat jeder Anbieter entsprechender Dienste als Suche bei Twitter gespeichert – über (s)ein eigenes Werkzeug (siehe oben) oder wenigstens über die Standardsuche http://twitter.com/#search?q=%23dmexco

3. Wie kann man seine Monitoring-Services besser präsentieren als durch einen per Twitterdialog gewonnen Messe-Kontakt?

Was schätzt ihr, wie viele Antworten ich erhalten habe?
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Wer braucht denn ein Agenturtreffen Mitteldeutschland?

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 8 September 2010

Aus der spontanen Idee vom Projecter Team, ein Event zur besseren Vernetzung von Agenturen aus Mitteldeutschland zu planen, sind mittlerweile handfeste organisatorische Prozesse gewachsen. Frische Frische haben daran einen kleinen, aber immerhin einen Anteil und ich freu mich wirklich sehr auf auf das 1. Agenturtreffen Mitteldeutschland am 15.10.2010!

Im Vordergrund des Agenturtreffens steht die Möglichkeit, neue Kooperations- oder Projektpartner kennenzulernen, frische Ideen auszutauschen und sich gemeinsam als Agenturlandschaft Mitteldeutschlands zu identifizieren und näherzukommen. Alles geschieht in entspannter Atmosphäre, die viel Raum für gute Gespräche und fachlichen Input läßt.

Die bisherigen Programmideen finde ich sehr gelungen. Scheinbar rennen wir offene Türen ein! Bisher sind wirklich alle Reaktionen sehr positiv.

Vielen Dank an dieser Stelle auch schon mal an Sandra von der Agentur Mad4Music und ihr Engagement dafür, dass die fantastischen VOC A BELLA den Abend musikalisch untermalen werden!

Aber wer braucht denn nun ein Agenturtreffen Mitteldeutschland?

Zum Beispiel Kreativagenturen, die externe Partner aus den Bereichen Mobile und SEO benötigen. Zum Beispiel PR Agenturen, die einen externen Partner für den Bereich Mediabuchung suchen. Zum Beispiel Multimediagenturen, die für ein Projekt 3D-Spezialisten suchen. Zum Beispiel Mobile Marketing Agenturen, die für ganzheitliche Umsetzung grafische Unterstützung oder eine Social Media Beratung benötigen. Zum Beispiel alle, die sich fragen, wie im “Gebilde” Agentur in naher Zukunft Platz ist für Spezialisten. Zum Beispiel eine Branche, die regionalen Kunden Stärke und Power beweisen will.

Nominierungen zur Kulturmarke des Jahres 2010

schnickschnack — Schlagwörter: — Sebastian @ 6 September 2010

Kulturmarken® – Das Branchen-Portal für Kulturmarketing und Kultursponsoring der “Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH” hat die Nominierungen für den jährlichen Kulturmarkenaward bekannt gegeben.

Und wenn ich mir die nominierten so ansehe (Bayerische Theaterakademie, Kronberg Academy e.V. für den Preis „Kulturmarke des Jahres“, HipHop Academy Hamburg für “Trendmarke des Jahres”) scheint mir, dass wir vielleicht zügig darüber nachdenken sollten, die Scheune Akademie mal als Bewerberin ins Rennen zu schicken… Aber nächstes Jahr sind dann wahrscheinlich alle Akademien außen vor.

Für die Auszeichnung „Stadtmarke des Jahres“ nominierte die Jury übrigens zwei Ossis, die nicht Dresden sind:
Erfurt Tourismus & Marketing GmbH
Hameln Marketing und Tourismus GmbH
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Leipzig übrigens für das Lichtfest „Aufbruch Leipzig – 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas

Dresden gehörte nich zu den Bewerberinnen.

Viel Erfolg und eine spannende Verleihung bei der Gala wünsche ich!

TIPP: stARTmuseum10 in Duisburg

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 6 September 2010

Gerade wurde ich im Kulturmanagement Blog noch einmal an die stARTmuseum erinnert, der “führenden web2.0 Konferenz für Kunst und Kultur”.

Das Programm der stARTconference 2010 am 9.-10.09.2010 und der stARTmuseum10 am 8.09.2010 findet ihr hier.

Nachdem meine flapsige Kritik am Facebook-Auftritt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vor Kurzem ja völlig unerwartet die eine oder andere sanfte Welle schlug, würde ich mich ja ehrlich gesagt zu gerne auf den Weg nach Duisburg machen, um der Konferenz beizuwohnen, leider fehlt schlichtweg die Zeit.

Übrigens: Das Zentrum der Künste Hellerau hat seit Kurzem eine neue Facebookseite. Auch die Theaterruine St Pauli hat nachgezogen. Das gefällt mir!

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