Mein gleich oder Dein gleich? Und wann ist eigentlich bald?

Allgemeines, Privat — Sebastian @ 19:42

Facebook Places ist bald für mich erreichbar! So las ich es heute voller Enttäuschung auf meinem iPhone, nachdem mir “Places” im App-Store als neues Feature versprochen wurde. Neues Feature ist gut, denk ich, sie haben mir also schon mal den Menüpunkt serviert, nur kann der halt noch nichts. Auch geil eigentlich. Ich habe gleich mal die neue Kategorie “Mein Pulitzer-Preis” im Blog angelegt. Der Artikel dazu kommt dann…. bald!

Traurig über die Zeitdauer bald sinnierend, erinnerte ich mich an eine schöne Begebenheit aus meiner Kindheit. Meine kleinste Schwester lag eines Abends bereits im Bett und quengelte ein wenig, dass meien Mutter noch mal ans Bett kommen möge. Meine Mutter (noch mit uns in die Sportschau vertieft) antworte – wie man das halt so macht – mit “Ich komme gleich”! Daraufhin antwortete meine Schwester mit dem in unserer Familie legendär gewordenen “mein gleich oder Dein gleich?”.

Ist aber doch auch scheiße! Stell Dir vor, Du parkst auf dem Weg zur Arbeit mutig im Halteverbot, um schnell das Geld abzuheben, mit dem Du die Blumen für den Geburtstag Deines Chefs bezahlen willst, und dann gibt der Geldautomat der Deutschen Bank Dir sowas zurück

Mein gleich oder Dein gleich?


Ich weiß schon, warum ich bei der Postbank bin! Da steht wenigstens immer ein konkretes “defekt” am Automaten und nicht so ein wages Versprechen. Für die deutsche Bank sind gleich jedenfalls mehr als 7 Minuten.

Wie lange bedeutet gleich für Euch?

Social Media für Kunst ist eben auch eine Kunst

Allgemeines, Social Media — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 22:18

Den Satz “Social Media ist auch eine Kunst” habe ich vor Kurzem ja bereits per Twitter und Facebook in die Welt posaunt. Ich war einfach wirklich überrascht, innerhalb kürzester Zeit sowohl vom Ornö als auch von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bei Facebook Freundesanfragen von Privatprofilen zu bekommen.

Ich finde es wirklich eher erschreckend als “niedlich” (ein Bekannter), wenn solch etablierte und finanziell durchaus gut ausgestattete Einrichtungen wie die SKD so völlig unvorbereitet ans Werk gehen, dass eher ein Imageverlust risikiert wird, als der anvisierte Imagegewinn erreicht; Vor allem international, denn in Facebook erfahreneren Ländern wie den USA stößt das sicher noch bitterer auf als hier.

Privatprofile sind für Privatpersonen! Und ich kenne keinen Herrn oder Frau “Staatliche Kunstsammlungen Dresden”.

Die Unterschiede zwischen Privatprofilen und Fanseiten sind mehr als sinnvoll! Darum sollte man sie auch entsprechend nutzen!

Der große Unterschied – vor allem für die Masse derer, die sich Thomas` großartigen Facebook-Leitfaden noch nicht durchgelesen haben – zwischen einem Unternehmensprofil und einem Privatprofil besteht darin, dass Privatpersonen, die ich als “Freund” hinzufüge, standardmäßig auch meine Statusmeldungen lesen, verfolgen und kommentieren können. Und es geht die SKD nun wahrlich nichts an, was ich gerade tue, wenn ich mich nicht mit Kunst auseinandersetze.

Ich möchte sehr gerne die Möglichkeit haben, ihren Mitteilungen auf einer Facebookseite zu folgen, informiert zu werden und mit anderen Besuchern der Seite in den Dialog zu treten. Ich möchte wirklich gerne wissen, ob und wenn ja was ausländische Besucher über die Ausstellungen denken und denke, dass sich dort auch ein wirklich spannender Crowdsourcing-Pool zu Themen entwickeln könnte, die mich brennend interessieren, wie etwa die Vermarktung Dresdens. Die Entscheidung pro Facebook war also absolut richtig! Bedenke: Hygienemuseum oder Zoo sind dort gar nicht vertreten, obwohl es so nahe liegt! Aber: All das aber möchte ich bitte über eine Unternehmensseite tun, denn es gibt weitere gute Gründe, warum Unternehmen und Institutionen wie die SKD nicht mit einem Privatprofil arbeiten sollten.

Zum Beispiel den, dass es laut Facebookrichtlinien gar nicht erlaubt ist! Und das ist für mich eines der wesentlichen Erfolgsargumente für Facebook. Denn nur über ein Privatprofil kann man von sich aus andere Kontakte “adden” und wenn das jedes Unternehmen machen würde, dann hätte ich jeden Tag garantiert 100 Freundesanfragen von Bands, Fitnesstudios und Autoren diverser E-Books. Genau DAS geht aber eben bei Facebok nicht und genau das macht es so viel angenehmer als myspace.

Für die SKD dürfte es zudem relevant sein, dass ein privates Profil nur 5.000 Freunde hinzufügen darf. Und dann ist zick mit dem Kontaktausbau. Vor dem Problem steht zum Beispiel die Musikexpress Redaktion gerade mit 4.981 Freunden. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die SKD irgendwann auch an diese Grenze kommen kann. Und es ist trotz aller ugestandenen Anfangsfehler etwas peinlich, wenn man plötzlich nach zwei Jahren nochmal von vorne anfangen muss. Zumindest Social Media Korinthenkacker wie meiner einer werden darüber bestimmt irgendwann mal in ihrem Blog berichten. Naja! Oder auch nicht. Dem Musikexpress hab ich (zumindest geschmacklich) schon ganz andere Dinge verziehen :-)

Auch das Facebook-Fanwidget, eines der wichtigsten Tools zur Verknüpfung von Website und Facebookprofil, kann man für Privatprofile nicht generieren. Von Statistiken und Suchanfragen über Facebook mal abgesehen.

Dialog: Sowieso völlig überbewertet?

Anstupsen ja, Nachricht schreiben nein - das Facebookprofil der SKD

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben zudem das Kernziel von Social Media – die Einladung zum Dialog – leider weiterhin auch auf ihre ganz eigene künstlerische Art und Weise interpretiert (oder auch hier verschlafen, den einen oder anderen Leitfaden zu lesen?)
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Stadtfest Relaunch ohne 2.0

Allgemeines, Dresden, Marketing, Stadtmarketing — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 09:21

“Das Stadtfest soll stilvoller werden” schreibt die Sächische Zeitung heute und gibt Einblicke in die neuen Pläne der Dresden Marketing GmbH.

Leider beschränken sich die Neuerungen nur auf eine Beteiligung der Semperoper, der Staatlichen Kunstsammlungen und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Wirklich innovative Projekte sind also kaum zu erwarten und eine Interaktion Stadt:Bürger findet ebenfalls nicht statt. Also kein Stadtfest2.0, dem die Bürger ihr Fest selber mitgestalten sondern ein etwas aufgepepptes Massenevent.

Eine Ausschreibung für einmalige geförderte Projekte (Installationen, Bühnen, Theater, Srassenkunst..) von Agenturen Künstlern, Initiativen, Vereinen (ähnlich wie beim Kirchentag) würde dem Stadtfest sicher mehr Stil geben.

Ich stelle mir das so vor, daß zum Beispiel die 50.000 Euro, die von der Stadt kommen auf fünf Projekte (z.B. Musik, Strassentheater, Kunst) verteilt werden und JEDER sich um diese Projektförderung bewerben kann. Mit 10.000 Euro als Basis kann man schon einiges machen, wenn es möglich ist, durch gleichzeitiges Betreiben eines Getränkestands EInnahmen zu erzielen. Auf diese Art und Weise würde vielleicht mal ein Techno-Event aus der Szene selbst inszeniert werden können, Lichtinstallationen oder ähnliches. Alles, nur kein Feuerwerk!

Aber immerhin schein ein Anfang gemacht für einen stetigen (und dringend notwendigen) Verbesserungsprozess.

Ich habe ja hier, bei banq.de und auf XING schon häufiger versucht, Anregungen zu sammeln und auch mal einen kleine Beitrag zum Thema gepostet. Elemente daraus können wir gemeinsam sicher optimieren, wenn Interesse besteht, allerdings sollten wir uns darauf beschränken, immer genau das Gegenteil zu beschreiben von dem, was wir erreichen wollen.

Eine der Forderungen, die ich am häufigsten gehört habe war “weniger Feuerwerke”! Lesen tu ich aber “Ein Höhepunkt wird das 12. Dampfschifffest werden. Flotten-Chef Sebastian Meyer-Stork verspricht dabei für den Sonnabend gegen 22.30Uhr ein beeindruckendes Feuerwerk.

Außerdem kam der Wunsch, am Stadtfest (z.B. im Wechselmodus) mehr Stadtteile (am Rande der Stadt) einzubeziehen. Lesen tu ich aber “In diesem Jahr gibt es 13 Stadtfest-Areale, etwas weniger als in den Jahren zuvor“.

Also, liebe Veranwortlichen, ich wünsche mir auf der Hauptbühne Wolfgang Petry und Michael Hirte, den Mann mit der Mundharmonika!

WM Hymnen am Rande der Stadt (und des legalen Geschmacks) Teil 2

Allgemeines, Fußball, Musik, WM 2010 — Schlagwörter:, , — Sebastian @ 08:12

Während ich an anderer Stelle an einer offiziellen “WM-HYMNEN WM” arbeite (Tipps auf die offiziellen Lieder der einzelnen Länder sind sehr willkommen), bleibe ich hier weiter – passend zum Geschriebse – auf Amateurkurs.

Nachdem der Dresdner Beitrag ungefähr so schnell von der Stelle kommt wie das kaputte Auto meiner Freundin, zeigen “Fuchs und Hase”, daß man wirklich nicht viel besser sein muss, um es auf dezente 40.020 Aurufe (Stand heute) zu bringen. Ihr seid doch ale total Ballermann!

Liebe Produzenten, ich habe da noch einen absoluten Geheimtipp für Euch. Folgendes Lied liefert nicht nur die perfekte Gröhl-Hookline sondern liefert auch gleich die erste Textzeile mit:

“Mein Vater war ein Spieler und das bin auch ich”… Das ist doch mal Heiko Herrlich!

Wieso heißt bei Apple Zensur, was bei Nintendo und Sony Produktpolitik heißt?

Allgemeines, Medien, Mobile, Privat, Social Media — Schlagwörter:, , , , , — Sebastian @ 18:23

Das iPad ist da! Eine riesige Welle der Euphorie geht übers Land, begleitet von überraschend vielen warnend erhobenen Zeigefingern und der inflationären Benutzung des Z-Worts (Ausdruck vom Autor selbst entfernt). Als Vertreter der absoluten Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit müsste ich eigentlich auch zur letzten Gruppe gehören. Das will mir aber nicht so richtig gelingen! Vielmehr frage ich all jene Kritiker:

Was haltet Ihr denn von der Produktpolitik von zum Beispiel Nintendo und Sony?

Ich frage das, denn es wäre mir neu, daß für deren Konsolen (Wii, DS, Playstation usw.) einfach jeder jeden Inhalt verkaufen darf. Sexgames für die Wii? Wohl kaum jemand wird das erwarten und noch nie habe ich dazu auch nur einen einzigen Beschwerde-Tweet gelesen. Und ist nicht das iPad am Ende auch nichts anderes als eine Art “Konsole mit Internetzugang”?

Ich kann es noch nicht prüfen, denn leider hadere ich trotz meiner angekündigten Sofortkaufbereitschaft noch etwas mit der Budgetfrage, aber ich denke auf dem iPad wird man ebenso wie mit dem iPhone auf jede in Deutschland verfügbare Website gelangen!?!? Egal ob pornografisch, rassistisch oder anderweitig (jugend)gefährdend: Ich komme ungehindert auf jeden im Netz verfügbaren Inhalt. Kann ich einem Gerätehersteller Zensur unterstellen, wenn ich mit diesem Gerät jede frei zugängige Pornoseite aufrufen kann? Von mir ein klares Nein!

Aber, hör ich Euch jetzt sagen, die Applikationen, die werden doch zensiert und ich antworte ganz pragmatisch: Na und? Wieso bitteschön sollte man ein Anrecht darauf haben, eine Applikation, die den offiziellen Titel “iPad App” trägt, inhaltlich so zu bestücken, wie man selbst das für richtig hält? Es erwartet ja auch niemand, daß Nintendo jedes billige Sexgame für die Wii zulässt als offizielles Wii-Game.

Immer wieder werden die zensierten BILD und STERN Applikationen ins Spiel gebracht (gab es überhaupt noch einen anderen relevanten Fall in Deutschland?) und beide Male ging es “nur” um freie Oberkörperkultur. Ich muss mich wundern: Ich kann doch mit meinem iPhone auf Bild.de so viele nackte Busen bewundern, wie ich möchte (wenn ich denn möchtete).

Von Zensur kann meiner Meinung nach also absolut nicht die Rede sein, sondern nur davon, daß die Leute bei Apple ihre Applikationen sauber halten wollen und das eben nach ihrem eigenen Maßstab. Bei Nintendo oder Sony würde niemals jemand von Zensur sprechen! Man würde höchstens andere Produkte kaufen, wenn die Inhalte einem nicht mehr gefallen würden! Nun, Leute, es gibt auch andere Tablets……..

Es ist mir bewusst, daß der Vergleich des iPads mit reinen Spielekonsolen nicht 100%ig passt, aber andererseits: Ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß Tablets durchaus das Zeug haben, auch Spielekonsolen richtig unter Druck zu setzen bzw. die Bedeutung der klasssichen Konsole hinfällig zu machen? Und sind “Apps” nicht am Ende nicht auch immer nur “Games” irgendwie?

Ich freue mich wie imemr auf den Austausch mit Euch. Beleidigungen und andere unflätige und pornografische Kommentare werden z*******

Nachträgliche Anmerkung:
Bezüglich Daniels Kommentar auf Facebook, der Ansatz sei gut aber unvollständig und halbwissend, möchte ich das auch hier mal kurz klarstellen

Dieser Text ist BEWUSST “halbwissend”! Es geht hier nicht um eine wissenschaftliche Diskussion sondern darum, ein wenig zum Thema zu plaudern! Diesen Text hab ich in 30 Minuten geschrieben und er folgte einer spontanen Eingebung. Ich war vor allem neugierig, ob konstruktive Gedanken kommen.. Jeder Leser kann durch seinen Kommentar die Sache vollständiger, runder und wissender machen! Das ist mehr als willkommen! Die Maxime (m)eines Blogs lautet, eine Einladung zum Gespräch zu sein, nicht zu belehren!

Ich BILD mir eine Meinung: Ausrutscher oder Experiment von Sascha Lobo?

Allgemeines, Guerilla, Medien — Sebastian @ 07:20

Der bekannte Blogger Sascha Lobo ruft auf, einen Twitter-Account zu entfollowen und widerspricht sich damit in meinen Augen so sehr selbst, daß man sich fragen muss: Ausrutscher oder Experiment?
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Meine kleine “iPad-Geschichte”

Allgemeines, FC St Pauli, Medien, Mobile, Privat — Sebastian @ 14:10

Immer wieder wurde ich in den letzten Wochen im Trubel um die Einführung des iPads an meinen leider viel zu früh verstorbenen Cousin Thomas erinnert. Thomas war wirklich eine ganz, ganz, ganz besondere Person, die ich als Kind über alles bewundert habe, obwohl ich ihn fast nie traf, da seine Wohnorte (Indien, Kenia, Bennington, Honk Kong) einfach zu schlecht nicht mit dem Fahrrad zu erreichen waren.

Er sah nicht nur extrem gut aus sondern war vor allem unglaublich hilfsbereit und liebevoll, ein fantastischer Sportler und (und darum geht es hier) ein hochintelligenter Informatiker mit Fähigkeiten, die ihn später folgerichtig zum General Manager IT Asia für Otto International machten. Kurze Zeit später verstarb er, als er seinen Weihnachtsurlaub 2004 auf einer thailändischen Insel nördlich von Phuket verbrachte und im Tsunami sein Leben ließ.

Jedes Jahr Weihnachten denke ich daran und immer dann, wenn Freunde nach Thailand fliegen, aber auch und vor allem, seit ich das erste mal vom iPad gehört habe, denn Thomas hatte mir dessen Entwicklung schon 24 Jahre zuvor vorhergesagt….
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Ein MIAMI VICE THEME für Wordpress – das wär JAN HAMMER

Ich suche immer noch und jederzeit für kommende Projekte freelancende aber selten faulancende Social Media Designer für schlichte, wilde, kranke, trashige, szenige, weibliche, dämliche, interessante, übersichtliche, Award-würdige, tierische, Fußball-affine, Techniklastige, lyrische Blogs und Facebookseiten, Votings, Polls, Gewinnspiele, Applikationen…

Bitte meldet Euch irgendwie

Wenn das klappte, das wär……..

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