Glückwunsch an Ping und Pong für ein tolles Logo zum Kirchentag!

Marketing — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 11:32

Der Deutsche Evangelische Kirchentag stellte heute in Dresden der Öffentlichkeit das Plakat vor, das künftig Menschen in ganz Deutschland für den 1. bis 5. Juni 2011 an die Elbe einladen wird. Es zeigt die Silhouette zweier Hände, die ein Herz formen. Eine wirklich schöne Idee und gelungene Umsetzung der Dresdner Agentur Ping und Pong.

Die Hände, in deren Mitte ein Herz entsteht, überzeugten die Jury in ihrer Klarheit und multimedialen Verwendbarkeit. Drei Berliner Agenturen hat Ping und Pong damit im Pitch hinter sich gelassen, darunter auch Scholz & Friends, denen ja fast sowas wie ein Kirchentagsbetreuungs-Abo andichten konnte.

Was mit persönlich gut gefällt ist die Tatsache, dass man mit dem Key Visual wirklich schön weiter spielen kann. Da denke ich nicht ganz uneigennützig dran. Für das von mir betreute medienpädagische Projekt “Kirchentags CD” könnte das eventuell die Basis für ein wunderbares CD Cover sein? Hände, die eine Note formen? Ist das möglich? Einen Bass-Schlüssel? Wir werden sehen. Ich bin gespant, was die Pingundponger von unserem geplanten Überfall halten :-)

Am Ende zählt immer nur das Erlebnis

Marketing — Schlagwörter:, , , , , — Sebastian @ 20:28

Bevor mein kleines Blog am Ende noch verwaist (meinen Urlaubsrückblick stelle ich ins Frische Fische Blog und sonst habe ich in den letzten zwei Wochen außer für Kreuzworträtsel und Postkarten selten was geschrieben), möchte ich Euch gerne mit einem kleinen Artikel von mir die Zeit vertreiben. Diesen habe ich auf Bitte des wirklich netten Teams der IHK Halle Dessau für deren Magazin geschrieben als Einführung in das Titelthema “Erlebnis Marketing”, darf ihn aber auch hier veröffentlichen.

Am Ende zählt immer nur das Erlebnis

Die moderne Erlebnisgesellschaft stellt Marketingverantwortliche vor große Herausforderungen, denn längst leben nicht mehr nur Jugendliche nach der Devise „Wo ist am meisten los?“. Untersuchungen zeigen, dass das Segment der Erlebniskäufer nahezu die Hälfte der Bevölkerung umfasst und klassische Werbeformen von potenziellen Kunden immer weniger wahrgenommen werden. Zusätzlich findet in fast allen Märkten eine Angleichung der Produkte statt, was eine Differenzierung nach sachlichen Kriterien erschwert. Folglich gewinnen neue Marketinginstrumente zunehmend an Bedeutung. Events, Social Media oder Guerilla Marketing zielen auf die sinnliche Wahrnehmung. Diese ist immer häufiger ausschlaggebendes Moment der Kaufentscheidung. Marken benötigen daher ein Erlebnisprofil. Ein solches Profil selektiert Zielgruppen nicht nach soziodemographischen Kriterien, sondern nach Lifestyle-Merkmalen und weist den Weg für die Planung weiterer Marketingmittel. Big Player bauen auf Themenparks und eindrucksvolle Großevents. Aber auch mit geringem Budget kann man durch unkonventionelle Ansätze und im Internet sehr viel erreichen.

Erlebniswelten und Events

Manufaktur (c) Christoph Münch

Manufaktur (c) Christoph Münch


Während VW seine Besucher in der Gläsernen Manufaktur empfängt, setzt Halloren auf ein unternehmenseigenes Schokoladenmuseum. Vor allem im Bereich der Konsumgüter hat es sich längst etabliert, Marken auf diese Weise erlebbar zu machen. Aber auch andere Branchen ziehen nach. Den Erkheimer Fertighaushersteller Baufritz verbindet man mit seiner HausSchneiderei, in der künftige Bauherren die Ausstattung ihres Hauses individuell komponieren können. „Bei den Kunden wächst die Lust zu planen viel mehr als beim Besuch eines klassischen Musterhauses“, sagt Architektin Maret Riemer über die HausSchneiderei. „Alle Besucher sind begeistert von den interaktiven Möglichkeiten und empfehlen den Besuch weiter“.
(weiterlesen…)

Unser Döner schmeckt super mit Soße spitze

Marketing — Schlagwörter:, , — Sebastian @ 21:49

Aus dem Fotoarchiv mit Grüßen nach Düsseldorf. Eine super Stadt mit spitze Dönerläden.

Stadtfest Relaunch ohne 2.0

Allgemeines, Dresden, Marketing, Stadtmarketing — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 09:21

“Das Stadtfest soll stilvoller werden” schreibt die Sächische Zeitung heute und gibt Einblicke in die neuen Pläne der Dresden Marketing GmbH.

Leider beschränken sich die Neuerungen nur auf eine Beteiligung der Semperoper, der Staatlichen Kunstsammlungen und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Wirklich innovative Projekte sind also kaum zu erwarten und eine Interaktion Stadt:Bürger findet ebenfalls nicht statt. Also kein Stadtfest2.0, dem die Bürger ihr Fest selber mitgestalten sondern ein etwas aufgepepptes Massenevent.

Eine Ausschreibung für einmalige geförderte Projekte (Installationen, Bühnen, Theater, Srassenkunst..) von Agenturen Künstlern, Initiativen, Vereinen (ähnlich wie beim Kirchentag) würde dem Stadtfest sicher mehr Stil geben.

Ich stelle mir das so vor, daß zum Beispiel die 50.000 Euro, die von der Stadt kommen auf fünf Projekte (z.B. Musik, Strassentheater, Kunst) verteilt werden und JEDER sich um diese Projektförderung bewerben kann. Mit 10.000 Euro als Basis kann man schon einiges machen, wenn es möglich ist, durch gleichzeitiges Betreiben eines Getränkestands EInnahmen zu erzielen. Auf diese Art und Weise würde vielleicht mal ein Techno-Event aus der Szene selbst inszeniert werden können, Lichtinstallationen oder ähnliches. Alles, nur kein Feuerwerk!

Aber immerhin schein ein Anfang gemacht für einen stetigen (und dringend notwendigen) Verbesserungsprozess.

Ich habe ja hier, bei banq.de und auf XING schon häufiger versucht, Anregungen zu sammeln und auch mal einen kleine Beitrag zum Thema gepostet. Elemente daraus können wir gemeinsam sicher optimieren, wenn Interesse besteht, allerdings sollten wir uns darauf beschränken, immer genau das Gegenteil zu beschreiben von dem, was wir erreichen wollen.

Eine der Forderungen, die ich am häufigsten gehört habe war “weniger Feuerwerke”! Lesen tu ich aber “Ein Höhepunkt wird das 12. Dampfschifffest werden. Flotten-Chef Sebastian Meyer-Stork verspricht dabei für den Sonnabend gegen 22.30Uhr ein beeindruckendes Feuerwerk.

Außerdem kam der Wunsch, am Stadtfest (z.B. im Wechselmodus) mehr Stadtteile (am Rande der Stadt) einzubeziehen. Lesen tu ich aber “In diesem Jahr gibt es 13 Stadtfest-Areale, etwas weniger als in den Jahren zuvor“.

Also, liebe Veranwortlichen, ich wünsche mir auf der Hauptbühne Wolfgang Petry und Michael Hirte, den Mann mit der Mundharmonika!

Social Media verlangt solides Handwerk! Und umgekehrt? Stern TV und Computerbild testen Serviceauktionen

Marketing, Social Media — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 13:21

Das Handwerk ist eine typische Branche, in der Inhaber auch Geschäftsführer, Marketingverantwortliche und Vertriebschef in Personalunion sind. Schon statische Standard-Webseiten waren nicht des Dachdeckers und Sanitärmeisters bester Freund, in sozialen Netzwerken sind sie nach wie vor so gut wie gar nicht vertreten. Es fehlen schlichtweg Zeit und Überzeugung, daß sich diese Art der Kommunikation wirklich lohnt, um Aufträge zu generieren, Personal zu finden oder Lieferanten zu finden.

Erst mit Plattformen wie myhammer oder blauarbeit kam Bewegung ins Spiel, denn diese helfen Auftraggebern dabei, den optimalen (Nähe, Preis, Qualität) Handwerker zu finden und haben als “Ebay für Handwerkerleistungen” den Betrieben durchaus Druck gemacht unterm Kessel.

Aber wie gut funktionieren diese Plattformen? Was leisten Sie? Profitieren nur Kunden oder auch die Handwerker? Stern TV und Computerbild haben verschiedene Serviceauktionen getestet und berichten heute ab 22:15 auf Stern TV über die Ergebnisse.

Let´s talk about it:

Der Co-Geschäftsführer von blauarbeit.de, John Minah, lädt ab 22 Uhr ein, auf der Facebookseite von blauarbeit über alle eventuell offenen Fragen rund um den Test (Vor- und Nachteile von Handwerkerauktionen im Allgemeinen und die Plattform blauarbeit.de im Besonderen) zu diskutieren. Nichtmitglieder von Facebook können ihre Fragen über die Plattform formspring.me abgeben, wobei mir endlich mal ein vernünftiger Nutzen dieser Plattform unterkommt, denn bisher ging in es da ja gerne auch mal um puren Mumpitz (Blogger A fragt Blogger B nach den besten Namen für Katzen), aber das ist ein ganz anderes Thema!

Man darf sehr gespannt sein, ob sich Teilnehmer für die Diskussion auf Facebook finden!

Merchandise it – Aus Trasher wir Träscher

Dynamo, Fußball, Marketing, Virales, WM 2010 — Sebastian @ 13:06

Das da unten, sehr geehrte Leserinnen und Leser, ist der heute für die WM Elf nominierte Christian Träsch vom VFB Stuttgart!

Wenn ich nur ein wenig mit Photoshop oder so umgehen könnte, dann säße ich ja bereits an den ersten Motiven für Träscher-Shirts in Anlehnung an unser aller Lieblings-Skateboard-Magazin der alten Zeit!

Lizenzfrei, schnell gemacht, absolut Zielgruppenkompatibel und – nur mal angenommen, so ein Hammer wie da oben entscheidet am 23.06. das Spiel gegen Ghana zu deutschem Gunsten – gegebenenfalls Millionen wert :-))


(weiterlesen…)

5 sehr, sehr gute Gründe, mich beim Orange Blossom Special (OBS) zu treffen!

Marketing, Musik, Privat — Sebastian @ 18:56

1. Ausrichter dieses einmalig erdigen Festivals ist die fidelste und sympathischste Altherrenmannschaft der ostwestfälischen deutschen Musikszene!

2.

(weiterlesen…)

Farbmarketing, Fans und Finanzen: Schwarz-Gelb steht für Leidenschaft, die Leiden schafft

Dresden, Dynamo, FC St Pauli, Marketing, Privat — Sebastian @ 07:44

Was haben Borussia Dortmund, Alemannia Aachen und Dynamo Dresden gemeinsam?

Die gleichen Vereins-Farben (schwarz-gelb), sensationelle Fans und eine leidenschaftliche Stadion-Athmosphäre, die Du für kein Geld der Welt künstlich erzeugen kannst und….einen Pleitegeier als Haustier.

Es scheint jedenfalls so zu sein, daß die einmalige Fansituation auf die Verantwortlichen im Umfeld mehr Druck erzeugt als auf die Mannschaft. Jedenfalls weiß man in allen drei Städten mittlerweile ganz gut umzugehen mit Medienberichten, die Verein und Begriffe wie “Pleite, Insolvenz und Lizenzentzug” in einem Atemzug nennen.

Während der BVB nach seinen katastrophalen Börsenerfahrungen sich aber offenbar gerade etwas gefangen hat und auch sportlich wieder auf Erfolgskurs geht, mussten die beiden anderen Vereine in den letzten Wochen ihre Stadtoberen um Unterstützung bitten, um notwendige Lizenzen zu erhalten. Dynamo mit einem einmaligen Mietzuschuss (siehe auch hier) und Aachen mit einer Bürgschaft über 5,5 Millionen Euro.

Somit mein Tipp an Start-Up Unternehmer und Vereinsgründer: Wählet Eure Farben mit Bedacht! Wer Leidenschaft und Emotion säen will, der muss auch die Scheune bezahlen können!

Hier ein paar schwarz-gelbe Bilder:
(weiterlesen…)

Virale mit Höhenflug – Der “Planemob”

Marketing, Social Media, Virales — Sebastian @ 17:18

Wow. Heute morgen lag eine E-Mail in meinem Postfach mit dem Hinweis auf einen viralen Clip für Germanwings mit dem Titel “Planemob”. Ich bin ja nun wirklich immer sehr skeptisch, was das Dissen von Mitbewerbern angeht, aber das hier fand ich schon sehr gut gemacht und habs auch direkt im Guerilla Camp auf Facebook verlinkt. Zu der Zeit hatte das Video 405 Aufrufe.. Jetzt gerade sind es genau 10.000 mehr! Helm ab Frau Mütze, das übertrifft meine Erwartungen!

Sehen Sie selbst

Dresden wacht (langsam) auf – Mediaserver der Stadt online – Social Media Benchmark gestartet

Hatte unser aller Drängen also Erfolg? Nachdem FDP Poliker Johannes Lohmeyer öffentlich massiv gedrängt hatte, Dresden müsse sich als Stadt besser im (sozialen) Netz präsentieren, um diesen Trend nicht zu verschlafen, dies auch Bestandteil meiner Kolumnen war (und bleiben wird) und der Presseclub neulich schon davon sprach, web2.0 sei nun in Dresden gelandet, trudelte heute morgen folgende Pressemitteilung der Landeshauptstadt ein, die Hoffnung macht, aber auch skeptisch…

Heute wurde der Mediaserver Dresden frei geschaltet, der unter Federführung der Dresden Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Sandstein Neue Medien GmbH entwickelt worden ist. Unter www.mediaserver.dresden.de finden Journalisten, Akteure der Tourismusbranche wie Reisebüros, aber auch Partner aus allen anderen Bereichen oder Privatpersonen Text-, Bild-, Video- und Audiomaterial gleichermaßen wie Printprodukte oder Werbematerial zu Dresden. So kann ein Reiseveranstalter für seinen Katalog künftig online passende Dresden-Motive auswählen und kostenfrei herunterladen oder sich mittels der als Download hinterlegten Publikationen informieren.

Zurzeit arbeitet die Dachmarketingorganisation der Landeshauptstadt an einer Gesamtkonzeption für die Präsenz von Dresden im Social Web.
(weiterlesen…)

Nächste Seite »
(c) 2010 konzeptspeicher | powered by WordPress with Barecity