Dialog mit Ralf Lippold über meine Kritik am Facebookprofil der Staatlichen Kunstsammlungen

Social Media — Schlagwörter:, , , , , — Sebastian @ 09:24

Meinen gestrigen Beitrag zum Thema “Unternehmensseite vs Privatprofil” ausgerechnet im Kunstumfeld anzusiedeln und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Musterbuhmann anzuführen, hat nicht nur für Begeisterung gesorgt. Vielleicht hätte ich eine andere Branche wählen sollen? Aber hätte ich dann heute abend ein Treffen mit einem bekannten Dresdner Kulturhaus, welches sofort Beratungsbedarf angemeldet hat? Hätte es so viel Diskussionen auf Facebook gegeben, wenn ich ein Beispiel aus der Welt des Einzelhandels oder einen DJ genommen hätte? Hätte ich von weiteren Kulturstätten dankende Nachrichten bekommen? Nein! Und einer ist eben immer der Ar****. In diesem Fall traf es die Staatlichen Kunstsamlungen und der Dresdner Entrepreneur und Chancen Wandler Ralf Lippold begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting war damit nicht 100% glücklich und ließ dies auch in einer Statusmeldung auf Facebook durchblicken. Ich freue mich, dass er einverstanden war, unseren dort enstandenen Dialog auch hier zu veröffentlichen und möchte Euch gerne einladen, an diesem teilzunehmen.

Es ging mir ganz bestimmt nicht darum, jemanden persönlich zu kränken. Aber wie Ralf selbt mehrfach betont, die SKD ist nicht erst seit gestern dabei im Social Web! Und somit ist es nicht so, dass sie nicht weiß, wie schroff und direkt es dort zugehen kann. In jedem Fall ist all meine Kritik konstruktiv gemeint, denn ich hoffe sehr, dass es vielleicht bald eine grandiose Facebookseite der SKD gibt, auf der sich Hunderte Fotos finden zum Kommentieren und Austauschen und Verteilen. Auf der Diskussionen unter Fachleuten und Neugierigen stattfinden! Wo Sammler und Kukturinteressierte aus aller Welt zusammen kommen, um über Kunstwerke, Kunstwerte, Ästhetik und Ausstellungen zu sprechen. Wo interessante Beiträge verlinkt werden und Tickets verkauft und (siehe Ursrung des Desasters) auch getauscht (!!) werden können…..

RALF: First-Mover haben es immer etwas schwerer, deswegen heißen sie auch: MUTIGE!

Danke an die Mannschaft der Staatliche Kunstsammlungen Dresden, die einen mutigen ersten Schritt in das Web 2.0 und Facebook gewagt haben. Angesichts der noch allgemein sehr zögerlichen Nutzung von Twitter (es wird von deutschlandweit 200.000 N…utzern gesprochen) und Facebook (hier sind es einige mehr) in Deutschland, sind nur wenige öffentliche Institutionen so mutig.
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Social Media für Kunst ist eben auch eine Kunst

Allgemeines, Social Media — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 22:18

Den Satz “Social Media ist auch eine Kunst” habe ich vor Kurzem ja bereits per Twitter und Facebook in die Welt posaunt. Ich war einfach wirklich überrascht, innerhalb kürzester Zeit sowohl vom Ornö als auch von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bei Facebook Freundesanfragen von Privatprofilen zu bekommen.

Ich finde es wirklich eher erschreckend als “niedlich” (ein Bekannter), wenn solch etablierte und finanziell durchaus gut ausgestattete Einrichtungen wie die SKD so völlig unvorbereitet ans Werk gehen, dass eher ein Imageverlust risikiert wird, als der anvisierte Imagegewinn erreicht; Vor allem international, denn in Facebook erfahreneren Ländern wie den USA stößt das sicher noch bitterer auf als hier.

Privatprofile sind für Privatpersonen! Und ich kenne keinen Herrn oder Frau “Staatliche Kunstsammlungen Dresden”.

Die Unterschiede zwischen Privatprofilen und Fanseiten sind mehr als sinnvoll! Darum sollte man sie auch entsprechend nutzen!

Der große Unterschied – vor allem für die Masse derer, die sich Thomas` großartigen Facebook-Leitfaden noch nicht durchgelesen haben – zwischen einem Unternehmensprofil und einem Privatprofil besteht darin, dass Privatpersonen, die ich als “Freund” hinzufüge, standardmäßig auch meine Statusmeldungen lesen, verfolgen und kommentieren können. Und es geht die SKD nun wahrlich nichts an, was ich gerade tue, wenn ich mich nicht mit Kunst auseinandersetze.

Ich möchte sehr gerne die Möglichkeit haben, ihren Mitteilungen auf einer Facebookseite zu folgen, informiert zu werden und mit anderen Besuchern der Seite in den Dialog zu treten. Ich möchte wirklich gerne wissen, ob und wenn ja was ausländische Besucher über die Ausstellungen denken und denke, dass sich dort auch ein wirklich spannender Crowdsourcing-Pool zu Themen entwickeln könnte, die mich brennend interessieren, wie etwa die Vermarktung Dresdens. Die Entscheidung pro Facebook war also absolut richtig! Bedenke: Hygienemuseum oder Zoo sind dort gar nicht vertreten, obwohl es so nahe liegt! Aber: All das aber möchte ich bitte über eine Unternehmensseite tun, denn es gibt weitere gute Gründe, warum Unternehmen und Institutionen wie die SKD nicht mit einem Privatprofil arbeiten sollten.

Zum Beispiel den, dass es laut Facebookrichtlinien gar nicht erlaubt ist! Und das ist für mich eines der wesentlichen Erfolgsargumente für Facebook. Denn nur über ein Privatprofil kann man von sich aus andere Kontakte “adden” und wenn das jedes Unternehmen machen würde, dann hätte ich jeden Tag garantiert 100 Freundesanfragen von Bands, Fitnesstudios und Autoren diverser E-Books. Genau DAS geht aber eben bei Facebok nicht und genau das macht es so viel angenehmer als myspace.

Für die SKD dürfte es zudem relevant sein, dass ein privates Profil nur 5.000 Freunde hinzufügen darf. Und dann ist zick mit dem Kontaktausbau. Vor dem Problem steht zum Beispiel die Musikexpress Redaktion gerade mit 4.981 Freunden. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die SKD irgendwann auch an diese Grenze kommen kann. Und es ist trotz aller ugestandenen Anfangsfehler etwas peinlich, wenn man plötzlich nach zwei Jahren nochmal von vorne anfangen muss. Zumindest Social Media Korinthenkacker wie meiner einer werden darüber bestimmt irgendwann mal in ihrem Blog berichten. Naja! Oder auch nicht. Dem Musikexpress hab ich (zumindest geschmacklich) schon ganz andere Dinge verziehen :-)

Auch das Facebook-Fanwidget, eines der wichtigsten Tools zur Verknüpfung von Website und Facebookprofil, kann man für Privatprofile nicht generieren. Von Statistiken und Suchanfragen über Facebook mal abgesehen.

Dialog: Sowieso völlig überbewertet?

Anstupsen ja, Nachricht schreiben nein - das Facebookprofil der SKD

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben zudem das Kernziel von Social Media – die Einladung zum Dialog – leider weiterhin auch auf ihre ganz eigene künstlerische Art und Weise interpretiert (oder auch hier verschlafen, den einen oder anderen Leitfaden zu lesen?)
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The unofficial Word Cup Song Contest 2010 #wcsc

Fußball, Musik, Social Media, WM 2010 — Sebastian @ 13:46

Dear horn(b)y boys and girls all over the world. I am looking for official and unofficial Songs written for the World Cup 2010 in South Africa to set up a little joke: The unofficial World Cup Song Contest!

This is just just the “collecting area” – if I do have songs from all nations I will start the World Cup Song Contest 2010 on June 11th of course..

Thank you very much for your support. Please leave your link as a comment.

Germany (the best one so far I think? There are more than 20)

Mexico

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Wieso heißt bei Apple Zensur, was bei Nintendo und Sony Produktpolitik heißt?

Allgemeines, Medien, Mobile, Privat, Social Media — Schlagwörter:, , , , , — Sebastian @ 18:23

Das iPad ist da! Eine riesige Welle der Euphorie geht übers Land, begleitet von überraschend vielen warnend erhobenen Zeigefingern und der inflationären Benutzung des Z-Worts (Ausdruck vom Autor selbst entfernt). Als Vertreter der absoluten Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit müsste ich eigentlich auch zur letzten Gruppe gehören. Das will mir aber nicht so richtig gelingen! Vielmehr frage ich all jene Kritiker:

Was haltet Ihr denn von der Produktpolitik von zum Beispiel Nintendo und Sony?

Ich frage das, denn es wäre mir neu, daß für deren Konsolen (Wii, DS, Playstation usw.) einfach jeder jeden Inhalt verkaufen darf. Sexgames für die Wii? Wohl kaum jemand wird das erwarten und noch nie habe ich dazu auch nur einen einzigen Beschwerde-Tweet gelesen. Und ist nicht das iPad am Ende auch nichts anderes als eine Art “Konsole mit Internetzugang”?

Ich kann es noch nicht prüfen, denn leider hadere ich trotz meiner angekündigten Sofortkaufbereitschaft noch etwas mit der Budgetfrage, aber ich denke auf dem iPad wird man ebenso wie mit dem iPhone auf jede in Deutschland verfügbare Website gelangen!?!? Egal ob pornografisch, rassistisch oder anderweitig (jugend)gefährdend: Ich komme ungehindert auf jeden im Netz verfügbaren Inhalt. Kann ich einem Gerätehersteller Zensur unterstellen, wenn ich mit diesem Gerät jede frei zugängige Pornoseite aufrufen kann? Von mir ein klares Nein!

Aber, hör ich Euch jetzt sagen, die Applikationen, die werden doch zensiert und ich antworte ganz pragmatisch: Na und? Wieso bitteschön sollte man ein Anrecht darauf haben, eine Applikation, die den offiziellen Titel “iPad App” trägt, inhaltlich so zu bestücken, wie man selbst das für richtig hält? Es erwartet ja auch niemand, daß Nintendo jedes billige Sexgame für die Wii zulässt als offizielles Wii-Game.

Immer wieder werden die zensierten BILD und STERN Applikationen ins Spiel gebracht (gab es überhaupt noch einen anderen relevanten Fall in Deutschland?) und beide Male ging es “nur” um freie Oberkörperkultur. Ich muss mich wundern: Ich kann doch mit meinem iPhone auf Bild.de so viele nackte Busen bewundern, wie ich möchte (wenn ich denn möchtete).

Von Zensur kann meiner Meinung nach also absolut nicht die Rede sein, sondern nur davon, daß die Leute bei Apple ihre Applikationen sauber halten wollen und das eben nach ihrem eigenen Maßstab. Bei Nintendo oder Sony würde niemals jemand von Zensur sprechen! Man würde höchstens andere Produkte kaufen, wenn die Inhalte einem nicht mehr gefallen würden! Nun, Leute, es gibt auch andere Tablets……..

Es ist mir bewusst, daß der Vergleich des iPads mit reinen Spielekonsolen nicht 100%ig passt, aber andererseits: Ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß Tablets durchaus das Zeug haben, auch Spielekonsolen richtig unter Druck zu setzen bzw. die Bedeutung der klasssichen Konsole hinfällig zu machen? Und sind “Apps” nicht am Ende nicht auch immer nur “Games” irgendwie?

Ich freue mich wie imemr auf den Austausch mit Euch. Beleidigungen und andere unflätige und pornografische Kommentare werden z*******

Nachträgliche Anmerkung:
Bezüglich Daniels Kommentar auf Facebook, der Ansatz sei gut aber unvollständig und halbwissend, möchte ich das auch hier mal kurz klarstellen

Dieser Text ist BEWUSST “halbwissend”! Es geht hier nicht um eine wissenschaftliche Diskussion sondern darum, ein wenig zum Thema zu plaudern! Diesen Text hab ich in 30 Minuten geschrieben und er folgte einer spontanen Eingebung. Ich war vor allem neugierig, ob konstruktive Gedanken kommen.. Jeder Leser kann durch seinen Kommentar die Sache vollständiger, runder und wissender machen! Das ist mehr als willkommen! Die Maxime (m)eines Blogs lautet, eine Einladung zum Gespräch zu sein, nicht zu belehren!

Social Media verlangt solides Handwerk! Und umgekehrt? Stern TV und Computerbild testen Serviceauktionen

Marketing, Social Media — Schlagwörter:, , , , — Sebastian @ 13:21

Das Handwerk ist eine typische Branche, in der Inhaber auch Geschäftsführer, Marketingverantwortliche und Vertriebschef in Personalunion sind. Schon statische Standard-Webseiten waren nicht des Dachdeckers und Sanitärmeisters bester Freund, in sozialen Netzwerken sind sie nach wie vor so gut wie gar nicht vertreten. Es fehlen schlichtweg Zeit und Überzeugung, daß sich diese Art der Kommunikation wirklich lohnt, um Aufträge zu generieren, Personal zu finden oder Lieferanten zu finden.

Erst mit Plattformen wie myhammer oder blauarbeit kam Bewegung ins Spiel, denn diese helfen Auftraggebern dabei, den optimalen (Nähe, Preis, Qualität) Handwerker zu finden und haben als “Ebay für Handwerkerleistungen” den Betrieben durchaus Druck gemacht unterm Kessel.

Aber wie gut funktionieren diese Plattformen? Was leisten Sie? Profitieren nur Kunden oder auch die Handwerker? Stern TV und Computerbild haben verschiedene Serviceauktionen getestet und berichten heute ab 22:15 auf Stern TV über die Ergebnisse.

Let´s talk about it:

Der Co-Geschäftsführer von blauarbeit.de, John Minah, lädt ab 22 Uhr ein, auf der Facebookseite von blauarbeit über alle eventuell offenen Fragen rund um den Test (Vor- und Nachteile von Handwerkerauktionen im Allgemeinen und die Plattform blauarbeit.de im Besonderen) zu diskutieren. Nichtmitglieder von Facebook können ihre Fragen über die Plattform formspring.me abgeben, wobei mir endlich mal ein vernünftiger Nutzen dieser Plattform unterkommt, denn bisher ging in es da ja gerne auch mal um puren Mumpitz (Blogger A fragt Blogger B nach den besten Namen für Katzen), aber das ist ein ganz anderes Thema!

Man darf sehr gespannt sein, ob sich Teilnehmer für die Diskussion auf Facebook finden!

Virale mit Höhenflug – Der “Planemob”

Marketing, Social Media, Virales — Sebastian @ 17:18

Wow. Heute morgen lag eine E-Mail in meinem Postfach mit dem Hinweis auf einen viralen Clip für Germanwings mit dem Titel “Planemob”. Ich bin ja nun wirklich immer sehr skeptisch, was das Dissen von Mitbewerbern angeht, aber das hier fand ich schon sehr gut gemacht und habs auch direkt im Guerilla Camp auf Facebook verlinkt. Zu der Zeit hatte das Video 405 Aufrufe.. Jetzt gerade sind es genau 10.000 mehr! Helm ab Frau Mütze, das übertrifft meine Erwartungen!

Sehen Sie selbst

Dresden wacht (langsam) auf – Mediaserver der Stadt online – Social Media Benchmark gestartet

Hatte unser aller Drängen also Erfolg? Nachdem FDP Poliker Johannes Lohmeyer öffentlich massiv gedrängt hatte, Dresden müsse sich als Stadt besser im (sozialen) Netz präsentieren, um diesen Trend nicht zu verschlafen, dies auch Bestandteil meiner Kolumnen war (und bleiben wird) und der Presseclub neulich schon davon sprach, web2.0 sei nun in Dresden gelandet, trudelte heute morgen folgende Pressemitteilung der Landeshauptstadt ein, die Hoffnung macht, aber auch skeptisch…

Heute wurde der Mediaserver Dresden frei geschaltet, der unter Federführung der Dresden Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Sandstein Neue Medien GmbH entwickelt worden ist. Unter www.mediaserver.dresden.de finden Journalisten, Akteure der Tourismusbranche wie Reisebüros, aber auch Partner aus allen anderen Bereichen oder Privatpersonen Text-, Bild-, Video- und Audiomaterial gleichermaßen wie Printprodukte oder Werbematerial zu Dresden. So kann ein Reiseveranstalter für seinen Katalog künftig online passende Dresden-Motive auswählen und kostenfrei herunterladen oder sich mittels der als Download hinterlegten Publikationen informieren.

Zurzeit arbeitet die Dachmarketingorganisation der Landeshauptstadt an einer Gesamtkonzeption für die Präsenz von Dresden im Social Web.
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Ein MIAMI VICE THEME für Wordpress – das wär JAN HAMMER

Ich suche immer noch und jederzeit für kommende Projekte freelancende aber selten faulancende Social Media Designer für schlichte, wilde, kranke, trashige, szenige, weibliche, dämliche, interessante, übersichtliche, Award-würdige, tierische, Fußball-affine, Techniklastige, lyrische Blogs und Facebookseiten, Votings, Polls, Gewinnspiele, Applikationen…

Bitte meldet Euch irgendwie

Wenn das klappte, das wär……..

DRESDEN2.0 vs. #Dresden2025

Dresden, Social Media, Stadtmarketing — Sebastian @ 19:31

Ich mache es heute mal extrem kurz und zitiere aus den offiziellen Informationen für die heutige Veranstaltung zum Thema Dresden 2025:

7. Dresden ist 2025 eine Stadt mit sympathischer Bürokratie, in der die Verwaltung nicht herrschen, sondern dienen will.

Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,
Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu den strategischen Zielen „Dresden 2025″ beteiligen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen nicht persönlich antworten können

Ich enthalte mich jeden Kommentars! Ich kann einfach nicht mehr vor Lachen. und wer meint, mir etwas dazu sagen zu müssen:

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen nicht persönlich antworten kann!

Immer mit der Ruhe! Social Media ist auch nichts anderes als eine digitale Kundenzeitung

Marketing, Social Media — Sebastian @ 15:59

Aus einem Brief an einen Bekannten, der mich um Stellungnahme zum Thema “web2.0″ gebeten hat. Individuelle Tipps (konzeptionell) habe ich entfernt. Dennoch ist nicht alles auf jede Branche, jede Marke, jedes Unternehmen übertragbar. Aber vieles, wie ich finde! Vor allem meine Kernaussage, Gelassenheit zu bewahren…

Lieber ******,

heute will ich endlich Deiner Bitte nachkommen, Dir in einfachen (!) Worten die potentielle Bedeutung des “web2.0″ für Unternehmen wie Deines aus meiner Sicht zu schildern.

Ein Hype sorgt bekanntlich immer neben aller Begeisterung auch für Panik! Vor allem bei denen, die Angst haben, einen Trend zu verschlafen oder ihn (noch schlimmer) nicht zu verstehen und aktuell ist Social Media (oder Web 2.0) wohl einer der größten Hypes und ich kann verstehen, welche Sorgen Dich umtreiben! Du bist damit weiß Gott nicht allein!

Muss ich dabei sein? Soll ich mitmachen? Mit einem Partner oder ohne und wenn ja, mit welchem? Wie? Was bringt mir das? Wer ist im Unternehmen verantwortlich? Welche Kosten entstehen? Was zum Henker soll mir ein Kauderwelsch wie „Deine Tweets retweeted“ bloß sagen. Ich habe noch nicht einmal eine Facebookseite und täglich werden schon Artikel veröffentlicht, welche Fehler die Unternehmen im web2.0 machen. Aber ich kenne keine einzigen, der selber twittert…

Ich freue mich, daß Du selbst eben nicht gleich mit der “alles nur überflüssiges Gemache” Schiene kommst, sondern Bereitschaft signalisierst, “mitmachen” zu wollen. Aber: Mitmachen klingt nach Aufspringen auf einen “Trend”. Und das ist Unsinn. Ich hoffe, daß ich Dir das deutlich machen kann.

Ich sage also: Hol mal kurz tief Luft, setz Dich gemütlich hin, druck die Mail hier ausnahmsweise aus, macht den Laptop aus und geh mal kurz in Dich. Das darf man auch im Zeitalter des web2.0. Ohne Scheiß! Im Grunde ist die Nutzung von Social Media auch nichts anderes als ein Mix aus digitaler Kundenzeitung mit integriertem Kundenservice.

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