Ein Niveau wie im Stadion! Olé, olé, olé – gebt uns Dekolleté

Allgemeines — Schlagwörter: , , — Sebastian @ 5 Januar 2011

Nachdem das offizielle Dresdner Plakat zur Frauen Fußball WM meiner Meinung nach schon ziemlich knapp am Pfosten am Thema vorbeiging und dann eine Truppe Dresdner Studenten mit einem leicht frivolen Kindergartenmalbuch die Sache konsequent weiterführte, hat Dresden-Fernsehen jetzt den nächsten Elfmeter des guten Geschmacks versenkt.

Hoppe, hoppe Reiter, auf dem Platz braucht´s keine Fighter.
Olé, olé, olé – Da braucht es Dekolleté

Entdeckt im Queo-Blog

Hauptsache Didden – Design in Dresden

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 7 Dezember 2010

Ich bin ja schon beim offiziellen Dresdner Plakat zur FIFA Frauen WM durch die Decke getanzt vor Begeisterung, aber das Ding hier gehört eindeutig für jeden ordentlichen Design-Award nominiert!

Studierende der TU Dresden haben Großplakate für eine Kommunikationskampagne gestaltet. Die Studentinnen und Studenten des Masterstudienganges “Angewandte Medienforschung” erarbeiteten für die Dresden Marketing GmbH eine Kampagne zum Thema “Dresden Jahres-Highligts 2011″. Die Plakate waren bis vor wenigen Tagen in der Landeshauptstadt zu sehen.

Ich sag ja: Frauenfußball ist kein Sport! Frauenfußball ist ne Tittenparade in Trikots! Den Studierenden kann man sicher kaum einen Vorwurf machen, aber wer genehmigt denn sowas?

Offizielle Facebookseite der Stadt Dresden jetzt am Start! Noch gibt es viel zu verbessern!

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 3 Dezember 2010

Ich hatte es ja neulich schon vermutet und Peter hatte es bereits wenig später bestätigt: Dresden hat sich tatsächlich aufgemacht ins Web2.0 und eine bereits bestehende inoffizielle Facebookseite übernommen. Ob friedlich, gut bezahlt oder per feindlicher Übernahme wie in Innsbruck ist derzeit nicht bekannt, aber gehen wir mal davon aus, dass der bisherige Betreiber im Grunde kein Problem damit haben dürfte. Er (oder sie) hatte ja selbst nie etwas geschrieben, das hatten nur die User getan. Das aber sehr aktiv. Dies ist derzeit leider gar nicht mehr möglich.

Gestern nun also die erste Statusmeldung. Leider weder eine Begrüßung, noch eine Erklärung,  sondern lediglich eine Meldung, die man unter der Rubrik “Routine” einordnen darf.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass über 25.000 Fans nicht offiziell darüber informiert werden, dass es einen Wechsel des Fanseitenbetreibers gegeben hat. Aber vielleicht kommt da ja noch was? Ich meine, wenn ich in einem Forum eines Fußball-Fanclubs angemeldet bin oder Mitglied einer Auto-Fancommunity, dann möchte ich doch schon gerne wissen, wenn der FC St. Pauli oder Porsche diese Community übernommen hat, oder?

“Weihnachten in Dresden ist mehr als der berühmte Striezelmarkt. Historisch, handwerklich geprägt, für Feinschmecker, groß oder klein – in Dresden wird wohl fast jeder fündig. Was meint ihr? Welches ist Euer
Favorit unter den Dresdner Weihnachtsmärkten?”

lautete die erste Nachricht. Ich hoffe mal, dass sich dieser vor allem von Medien wie dem Spiegel getriebene Mechanismus nicht durchsetzt, einfach jeden Tag eine Frage zu stellen. Facebook ist kein Marktforschungsinstitut. Ich find das ganz, ganz schlimm, was insbesondere Print-Medien sich derzeit auf Facebook erlauben. Von Dialog, Kritikfähigkeit und Partizipation keine Spur. Stattdessen ein tägliches “Was denkt ihr?”, dessen Antworten dann aber nicht moderiert werden und auf die auch nicht reagiert wird. Offenbar genügt es Spiegel, Welt & Co., wenn auf ihren Plattformen immer die selben Leute sich und ihre Lieblingsfeinde (wahlweise Ökos, Nazis, Ausländer, Amerikaner oder Jugendliche) angreifen können.

However! Der Start war also etwas holprig, aber das muss nun wahrlich nichts heißen! Das ist fast immer so. Ich traue dem Marco eindeutig zu, dort eine sympathische, offene, verbindliche Atmosphäre zu schaffen! Und ich kann mir auch gut vorstellen, wie sorgenvoll einge Stadtoberen derzeit den Facebookstart verfolgen (wahrscheinlich eher nicht verfolgen, aber sich trotzdem Sorgen machen), so daß man sich auf eine durchaus längere Eingewöhnungsphase mit unverbindlichen und harmlosen Themen (und Fragen) einstellen sollte.

Wirklich unglücklich finde ich die Tatsache, dass man die Funktion abgestellt hat, als User Kommentare an die Pinnwand zu posten. Das ist nun wirklich absoluter Mumpitz und hat mit “Social” Media gar nichts zu tun! ich hoffe, es liegt nur daran, dass noch keine Richtlinie geschrieben und veröffentlicht wurde?

Die große Frage ist außerdem: Wie kriegt man all das Gesagte jetzt in die Rathäuser und Ämter? Einen Kommentar-Stream als Wall bietet Facebook ja leider nicht an. Es wäre doch genial, wenn man in allen Foyers und Wartezimmern auf Monitoren verfolgen könnte, worüber derzeit diskutiert wird und wie.

Was denkt Ihr dazu? :-))

Open Innovation: Erfolgreiche Unternehmen leben von ihren Innovationen. Und Kommunen?

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 2 Dezember 2010

Innovationsmanagement ist kein kreativer Kaffeeklatsch der Produktentwicklung, sondern die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen in Organisationen. Parallell dazu verläuft im Vorfeld der Prozeß des Ideenmanagements, bei dem es gilt, Ideen zu entwickeln, zu sammeln und zu bewerten.

Sowohl Ideenmanagement (früher auch Vorschlagswesen (West) oder Neuererwesen (Ost)), als auch Innovationsmanagement sind derzeit vor allem noch rein innerbetriebliche Maßnahmen. Innerbetrieblich sowohl im Sinne von “inner” als auch von “betrieblich”, sprich: in Unternehmen. Vermehrt aber werden auch darüber hinausgehende “Open Innovation” Programme beobachtet und gefördert.

Meine große Hoffnung ist, dass sich dies mittelfristig auch auf kommunaler Ebene durchsetzt, um gemeinsam mit Bürgern, Unternehmern, Partnern, Besuchern kreativen Ideen zu sammeln, zu bewerten und zur Umsetzung zu bringen. Und zwar nicht alle sechs Monate am runden Tisch, sondern kontinuierlich. Im Internet.

Ich denke dabei natürlich aktuell vor allem an die derzeitigen Bemühungen der Stadt Dresden, die Kreativwirtschaft in Dresden fördern zu wollen.

Mit einer Softwarelösung wie zum Beispiel der Open Innovation Lösung von Hype -  so meine Überlegung – könnte man statt mit 30 Personen drei Workshops durchzuführen, 300 Geschäftsführer und Selbständige aus der Kreativwirtschaft dauerhaft in die Ideenfindung und -bewertung integrieren und Prozesse wesentlich transparenter machen.

HypeIMT vernetzt Kunden, Partner, Nutzer und Forscher zu einer Innovation Community und gewährt Ihnen Zugriff auf kollektive Intelligenz („Wisdom of Crowds“). Durch kollaborative Web 2.0 Funktionen motiviert HypeIMT Ihre Innovation Community aktiv zur Ideengenerierung.

schreibt Hype und das gefällt mir nicht nur wegen des wunderbaren “Wisdom of Crowds” :-)

Vielleicht findet Marco als neuer Web2.0 – Beauftragter der Stadt ja auch ein wenig Zeit, um ein solches Projekt auf seine Machbarkeit hin zu untersuchen?

Ich fänd’s unglaublich spannend und würde mich vor allem freuen, wenn jemand bereits Erfahrung mit entsprechenden Open Innovation Softwarelösungen gemacht hat, von denen er hier berichten kann und vor allem über Hinweise auf Einsätze auf kommunaler Ebene!

Es reicht nicht, nur zu diskutieren oder “zu liken”. Ich muss Ideen detaillierter bewerten können als mit “ja” oder “nein”. Und ich muss belohnt werden, wenn ich die richtige Idee entwickel oder diese unterstütze.

Ich bin wahrlich kein Experte für Innovationsmanagement, aber eine Open Innovation Plattform einzuführen, dass dürfte für Städte wie Dresden ziemlich innovativ sein! Und mindestens genauso wertvoll wie der Dialog auf Facebook, also einer fast zwangsläufig auf Tourismusmarketing ausgelegten Umsetzung.

Wer wäre der optimale Namensgeber für das Rudolf Harbig Stadion

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 25 November 2010

Da musste ich erstmal ganz schön schlücken, als ich heute las, Sportfive habe als potentiellen Stadion-Vermarkter das von zwei Schornsteinfegern gegründete bayrische Energie-Unternehmen Glücksgas ins Spiel gebracht. Ok, die können es offenbar brauchen, denn ich habe noch nie zuvor von denen gehört. Andererseits frage ich mich wirklich, wie ein Unternehmen mit so einem unterirdisch schlechten (auch wenn Schonsteinfeger als Vertrieber her halten sollen) Namen überhaupt irgendwelche Kunden haben kann? Meine ersten Assoziationen? Glücksbärchis und Konzentrationslager. Sorry, ehrlich! Aber so war es nun mal! Der Kollege Barrio hat wenigstens noch Glückskeksarena gelesen.

Wie dem auch sein, einem geschenkten Gaul schaut man nicht auf den Markennamen und am Ende muss man nehmen, was kommt, wenn sich sonst niemand findet. Oder?

Nachdem ich vor einiger Zeit ja das waghalsige – und realitätsfremde – Konzept vorgestellt hatte, wie Dyanmo mit einem eigenen Energy-Getränk Red Bull angreifen könnte, würde ich heute gerne mal mit Euch ein paar potentiell geeignete Sponsoren sammeln. Ob Spinnereien erlaubt sind? Na logisch, was sonst?

Meine Top 3 waren

1. RYANAIRena (Bad PR = good PR)
2. KONSUM-Tempel
3. Kaiser´s Tengelmann Park (Roland Kaiser wird StadionSprecher)

Erster eingegangener Vorschlag (von Patson)

4.
Sternburger Kampfbahn!

Ihr seid dran

5. Elbeparkpark (Jan E.) – wie genial ist das?????

Nachbericht zum zweiten Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden

Heute fand der zweite Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden statt.

Wie schon nach dem ersten Workshop möchte ich Euch gerne einen -natürlich sehr subjektiven – Eindruck des Treffens sowie einige Gedanken dazu schildern. Ich hoffe sehr, dass sich die anderen Teilnehmer zu Anmerkungen, Kommentaren und Ergänzungen bewegen lassen. Wer mag, kann sehr gerne seine Gedanken hier als Gastkommentar direkt im Blog veröffentlichen!

Im Mittelpunkt stand heute die Frage nach räumlichen Standortfaktoren. Es sollte also erfasst werden, welche Kreativ-Areale bereits bestehen, welche Standorte in Dresden besonders viel Potential aufweisen und welche konkreten Stadtentwicklungsansätze nötig oder wünschenswert sind.

Ich gebe zu, im Vorfeld der Veranstaltung war ich sehr skeptisch, ob (mir) die Veranstaltung wirklich viel bringen kann. Als Vertreter der Agenturlandschaft und der Musikwirtschaft sah ich das Thema “Kreativ-Areale” immer als “eher weniger wichtig” (für die Agenturlandschaft) beziehungsweise als Luxusproblem (für die Musikwirtschaft).

Dezentrale Produktion – zentrale Präsentation

Agenturen brauchen eine gute Verkehrsanbindung, eine inspirierende Umgebung (je nach Vorliebe) und Lokale mit gutem Mittagsangebot in der Nähe. Und natürlich funktionierendes Hochgeschwindigkeitsinternet (Grüße nach Striesen). Wirklich wichtig ist es dabei nicht, ob jetzt drei oder dreißig weitere Kreative in der Umgebung ihre Arbeitsplätze haben. So groß ist Dresden dann auch wieder nicht. Vor allem: Die Kunden sitzen sowieso weiter weg als jeder Partner vor Ort. Mobilität gehört also zum Standard.

Für die Musikwirtschaft ist das ähnlich, allerdings aus ganz anderen Gründen. Es gibt hier außer den Veranstaltungsunternehmen so wenige gesunde, wirtschaftliche Betriebe im Bereich Pop/Rock (Labels, Verlage oder Künstleragenturen), dass Synergieeffekte durch ein Kreativ-Areal sicherlich ein nettes Gedankenspiel darstellen, die Branche aber eindeutig ganz andere Sorgen hat (finanzielle Ausstattung, Kreditwürdigkeit). Proberäume sind über die ganze Stadt verteilt durchaus vorhanden und bilden mehr oder weniger bereits jetzt eigene Kreativzentren. In Dresden fehlen eher Auftrittsmöglichkeiten für lokale Bands und professionelle Vermarkter (Labels, Künstlermanagement, Verlage) als Proberäume, Büros oder Kreativzentren.

Wie ich heute aber lernen durfte, ist das durchaus ein spartenübergreifendes Spiegelbild für die Dresdner Kulturwirtschaft. Das Problem sind nicht die Bedingungen der Produktion sondern die der Präsentation.

Der Workshop heute war so aufgebaut, dass an vier Tischen jeweils etwa 8-10 Personen (bunt gemischt) zusammen eine Art Soll/Ist-Präsentation erarbeiten sollten. Auf Stadtplänen wurde dabei gezeigt, wo Branchen jetzt zu Hause sind, welche Areale das größte Potential aufweisen und welche Verknüpfungen sich zu Baubestand und Infrastruktur darstellen lassen.

Über aktuelle Leerstände, nutzbare Brachflächen oder andere Sorgenkinder der Stadt wurden wir dabei im Vorfeld nicht informiert. Dabei wäre das sicherlich ein sehr guter Ansatz gewesen, nicht nur zu fragen, was die Stadt für die Kreativen tun kann, sondern den Spieß auch umzukehren. Wenn ihr mich fragt: Die Stadt hat wahrscheinlich mehr Probleme als die Kreativen! Imageprobleme, Gentrifizierung, Leerstände oder Vergreisung diverser Genossenschaftssiedlungen mal als Beispiele genannt.

Das ist nämlich auch das, was wir Kreative vor allem wollen: Gefragt werden! Gehört werden! Uns einbringen!

Vielleicht entwickelt sich aus den Workshops ja eine Art Forum für diesen Austausch.

An meinem Tisch saßen unter anderen VertreterInnen des Literaturbüros, vom Geh8, von Sputnik-Dresden, vom Filmverband Sachsen sowie Multimediavertreter aus dem engen und erweiteren Kreis der IG Kraftwerk Mitte sowie Rene Schulze, der seit einiger Zeit im Auftrag einer Dresdner Stadtentwicklungsgesellschaft an Konzepten arbeitet.

Für ein Aha-Erlebnis hat bei mir Paul Elsner vom Geh8 gesorgt, der die Notwendigkeit aufzeigte, Produktion und Präsentation der künstlerischen und kulturwirtschaftlichen Arbeit getrennt voneinander zu betrachten. Wahrscheinlich ist das Stoff im 1. Semester Stadtentwicklung, aber ich als Laie habe das so noch nie betrachtet. Durch diese Trennung konnte ich alle anderen Ausführungen aus einem ganz neuen Blickwinkel sehen.
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Wie kannst du Wien sein, wenn ich Wien bin? Facebook und falsche Fanseiten.

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , — Sebastian @ 3 November 2010

Die Stadt Dresden hat ja angeblich* (!!!) auch schon mal unter der Hand angekündigt, eventuell mit einer Klage gegen die irreführende Nutzung der “Marke Dresden” auf Facebook zu reagieren, wenn man denn irgendwann (2015 oder 2039) auch auf Facebook aktiv werde. Das war damals, als der Streit entbrandete, inwieweit Dresden den Sprung ins Web2.0 Zeitalter verschlafen habe oder nicht (was für eine rhetorische Frage).

Michel Walther von Azionare hat mich heute auf einen Beitrag auf Facebookmarketing.de aufmerksam gemacht, wo ein vermeintlicher “Skandal” im südlichen Nachbarland beschrieben wird. Die dort von Fans betriebenen Fanseiten “Innsbruck” und “Wien” wurden plötzlich von Facebook auf offizielle Seiten umgeleitet und die vorherigen inoffiziellen Seiten gelöscht.

Sehr spannend, denn offizielle vertreter azs Wien und Innsbruck bestreiten, die Seiten bei “Facebook” eingeklagt zu haben. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Die von mir im oben verlinkten Beitrag “Oberbürgermeister2.0″ genannte Fanseite Dresden hat jedenfalls mittlerweile ihre Fanzahl verdoppelt auf über 20.000! Ob es sie noch lange geben wird? Wir wird Dresden 2016 entscheiden? Mitstreiter löschen lassen oder auf diese im Vorfeld zugehen?

PS: Vorschlag an Facebook:

Warum löschen? Könntet ihr die Fanseite nicht in eine Gruppe umwandeln? Das sollte doch erlaubt sein, eine Gruppe “Dresden” oder “Innsbruck” zu betreiben, oder nicht?

PPS (Nachtrag):

Wie mir übrigens erst jetzt auffällt, scheint ja bereits was passiert zu sein.

Die Pinnwand der Facebookseite “Dresden” ist komplett geleert. Pinnwandbeiträge schreiben kann man derzeit nicht. Dafür aber gibt es neuerdings einen Reiter “Kampagne”.

Dieses Screrenshot zeigt, dass das im April 2010 noch anders aussah:

fb_dresden

fbseite_dresden_april_2010

Sollte Dresden etwa…..Ich glaub es ja eher nicht.

*Nein, den Urheber dieses Gerüchts nenne ich nicht, aber ich meine mich zu erinnern, dass dergleichen mal im Presseclub zur Sprache kam?!?

scheune.tv

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 2 November 2010

Nachdem ich oft genug bemängelt habe, wie wenig Partyveranstalter kurze, aussagekräftige Video-Trailer zur Verbreitung im Netz produzieren (Ausnahme z.B. LA PAMPA FESTIVAL), startet die scheune jetzt gleich mit der ganz großen Nummer: Ein scheune.tv

Naja, ok, sie geben selbst zu, dass sie sich hier noch um Experimentierstatus befinden. Aber grundsätzlich ist ein Club.-TV schon eine ziemlich geile Idee. Ich vermisse aber Verlinkungen zu den Künstlern im Video, Einblendung von Musik, Nennung der Eintrittspreise usw. also genug, um jeden monat Dinge zu verbessern

Ich glaube, das könnte echt was werden.

Würdet Ihr euch sowas angucken? Was müsste da drin vorkommen? Darf das ruhig “albern” sein oder muss das eher ernst sein? Sollte das professionel rüber kommen oder eher spontan?

Kartenvorverkauf für Zwingerfestspiele gestartet. Aber brauchen wir die?

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , — Sebastian @ 22 Oktober 2010

Heute hat also der Vorverkauf für die Zwingerfestspiele mit einer Pressekonferenz im Zwinger gestartet. Ich kann mich ja nicht 100%ig entscheiden, wie ich zu den Festspielen stehen soll. Einerseits ist das natürlich eine gute Werbung für Dresden und mit “Der große Bellheim” hat Wedel immerhin TV Geschichte geschrieben, wegen der ich ihm auch Sachen verzeihen kann, die ich echt doof fand.

Andererseits ist es aber auch nicht gerade das innovativste Projekt und Werbung macht man dabei vor allem bei mittelbetuchten Mittelstandstouristen aus Mitteldeutschland.

Ich denke aber, dass Dresden mehr denn je Dinge braucht, die für junge Leute interessant sind und unser Image als barocke Hinterwäldler irgendwie verändern kann.

Die Zwingerfestspiele ziehen sicherlich einige Besucher aus Worms, Recklinghausen und Norderstedt! Aber in New York, Stockholm, Tokyo, Moskau & Co dürfte das – sagen wir mal – keine Sau interessieren. Und mehr Besucher passen eh nicht in grünes Gewölbe oder Pfunds Molkerei.

Mein Eindruck von einer Mittelmäßigkeitsgefahr wird durch so originelle Aktionen wie den Fotowettbewerb (“Schicken Sie uns Ihre schönste Zwinger-Ansicht!”) nicht gerade geschmälert. Aber nun gut… Ich gehe mal davon aus, die Stadt wird sich das Ganze nicht so viel kosten lassen wie die Stadt Worms?!? Dazu steht ja hier bereits was im Blog.

Wie denkt Ihr darüber?

statt Marketing: Ideen für Dresden! Ein Gastbeitrag: “Dresden-Codex”

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 20 Oktober 2010

Mike Wagner hat mit (s)eine neue Idee für Dresden geschickt. Tausend Dank dafür! Im Grunde eine super Idee, Konzepte zentral zu hosten.

Der “Dresden Codex” Klingt nach einem Eventkonzept, dass wirklich funktionieren könnte! Was denkt Ihr?

Der “Dresden Codex”

Die Inhaberstadt des berühmten Maya-Kalenders “Dresden-Codex” lockt alle ‘Untergangs-/ Endzeit-Fans’ der Welt zum großen (Party-)Event am 21.12.2012: etwa in den Nachbau einer Maya-Pyramide z.B. auf dem Hellerberg, in welcher der “Dresden-Codex” ausgestellt wird. (Zur Beratung/ Zusammenarbeit auch den Filmemacher des Hollywood-Blockbusters “2012″, Roland Emmerich, anfragen.)
Die Stadt kann auf Einnahmen durch Hotelbuchungen und Merchandising (“Dresden-Codex” auf T-Shirts, Umhängetaschen etc.) hoffen sowie auf weltweites (Medien-)Interesse.
skizze
(Mike Wagner)

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