Soundrop – Spielerei nach meinem Geschmack
“So ein Kiki” dürften die Worte meiner Mutter sein. Aber ich steht drauf! :-)
Gefunden in einer Übersicht auf Mashable, in der noch weitere musikalische Kikis und kraokis vorgestellt werden…
“So ein Kiki” dürften die Worte meiner Mutter sein. Aber ich steht drauf! :-)
Gefunden in einer Übersicht auf Mashable, in der noch weitere musikalische Kikis und kraokis vorgestellt werden…
Am Samstag, den 11.12.2010 widmet sich die Scheune Akademie von 11:00 Uhr – 16:00 Uhr in der Scheune Akademie den Themen Urheber- und Leistungsschutz, GEMA, Creative Commons und angrenzenden Bereichen.
Alle Infos gibt es hier.
Wirklich richtig, richtig genial!
Heute fand der zweite Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden statt.
Wie schon nach dem ersten Workshop möchte ich Euch gerne einen -natürlich sehr subjektiven – Eindruck des Treffens sowie einige Gedanken dazu schildern. Ich hoffe sehr, dass sich die anderen Teilnehmer zu Anmerkungen, Kommentaren und Ergänzungen bewegen lassen. Wer mag, kann sehr gerne seine Gedanken hier als Gastkommentar direkt im Blog veröffentlichen!
Im Mittelpunkt stand heute die Frage nach räumlichen Standortfaktoren. Es sollte also erfasst werden, welche Kreativ-Areale bereits bestehen, welche Standorte in Dresden besonders viel Potential aufweisen und welche konkreten Stadtentwicklungsansätze nötig oder wünschenswert sind.
Ich gebe zu, im Vorfeld der Veranstaltung war ich sehr skeptisch, ob (mir) die Veranstaltung wirklich viel bringen kann. Als Vertreter der Agenturlandschaft und der Musikwirtschaft sah ich das Thema “Kreativ-Areale” immer als “eher weniger wichtig” (für die Agenturlandschaft) beziehungsweise als Luxusproblem (für die Musikwirtschaft).
Dezentrale Produktion – zentrale Präsentation
Agenturen brauchen eine gute Verkehrsanbindung, eine inspirierende Umgebung (je nach Vorliebe) und Lokale mit gutem Mittagsangebot in der Nähe. Und natürlich funktionierendes Hochgeschwindigkeitsinternet (Grüße nach Striesen). Wirklich wichtig ist es dabei nicht, ob jetzt drei oder dreißig weitere Kreative in der Umgebung ihre Arbeitsplätze haben. So groß ist Dresden dann auch wieder nicht. Vor allem: Die Kunden sitzen sowieso weiter weg als jeder Partner vor Ort. Mobilität gehört also zum Standard.
Für die Musikwirtschaft ist das ähnlich, allerdings aus ganz anderen Gründen. Es gibt hier außer den Veranstaltungsunternehmen so wenige gesunde, wirtschaftliche Betriebe im Bereich Pop/Rock (Labels, Verlage oder Künstleragenturen), dass Synergieeffekte durch ein Kreativ-Areal sicherlich ein nettes Gedankenspiel darstellen, die Branche aber eindeutig ganz andere Sorgen hat (finanzielle Ausstattung, Kreditwürdigkeit). Proberäume sind über die ganze Stadt verteilt durchaus vorhanden und bilden mehr oder weniger bereits jetzt eigene Kreativzentren. In Dresden fehlen eher Auftrittsmöglichkeiten für lokale Bands und professionelle Vermarkter (Labels, Künstlermanagement, Verlage) als Proberäume, Büros oder Kreativzentren.
Wie ich heute aber lernen durfte, ist das durchaus ein spartenübergreifendes Spiegelbild für die Dresdner Kulturwirtschaft. Das Problem sind nicht die Bedingungen der Produktion sondern die der Präsentation.
Der Workshop heute war so aufgebaut, dass an vier Tischen jeweils etwa 8-10 Personen (bunt gemischt) zusammen eine Art Soll/Ist-Präsentation erarbeiten sollten. Auf Stadtplänen wurde dabei gezeigt, wo Branchen jetzt zu Hause sind, welche Areale das größte Potential aufweisen und welche Verknüpfungen sich zu Baubestand und Infrastruktur darstellen lassen.
Über aktuelle Leerstände, nutzbare Brachflächen oder andere Sorgenkinder der Stadt wurden wir dabei im Vorfeld nicht informiert. Dabei wäre das sicherlich ein sehr guter Ansatz gewesen, nicht nur zu fragen, was die Stadt für die Kreativen tun kann, sondern den Spieß auch umzukehren. Wenn ihr mich fragt: Die Stadt hat wahrscheinlich mehr Probleme als die Kreativen! Imageprobleme, Gentrifizierung, Leerstände oder Vergreisung diverser Genossenschaftssiedlungen mal als Beispiele genannt.
Das ist nämlich auch das, was wir Kreative vor allem wollen: Gefragt werden! Gehört werden! Uns einbringen!
Vielleicht entwickelt sich aus den Workshops ja eine Art Forum für diesen Austausch.
An meinem Tisch saßen unter anderen VertreterInnen des Literaturbüros, vom Geh8, von Sputnik-Dresden, vom Filmverband Sachsen sowie Multimediavertreter aus dem engen und erweiteren Kreis der IG Kraftwerk Mitte sowie Rene Schulze, der seit einiger Zeit im Auftrag einer Dresdner Stadtentwicklungsgesellschaft an Konzepten arbeitet.
Für ein Aha-Erlebnis hat bei mir Paul Elsner vom Geh8 gesorgt, der die Notwendigkeit aufzeigte, Produktion und Präsentation der künstlerischen und kulturwirtschaftlichen Arbeit getrennt voneinander zu betrachten. Wahrscheinlich ist das Stoff im 1. Semester Stadtentwicklung, aber ich als Laie habe das so noch nie betrachtet. Durch diese Trennung konnte ich alle anderen Ausführungen aus einem ganz neuen Blickwinkel sehen.
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Vor Kurzem habe ich Euch angeboten, mir Eure alten Mixtapes gegen ein wenig Werbung in diesem Blog zu überlassen, damit ich im Auto neue Musik hören kann.
Und siehe bumm: Volltreffer! Sowohl das erste Tape als auch der Absender.
Denn NOVASLAP – also den “lautesten Einkaufswagen der Welt” – hätte ich hier wahrscheinlich über kurz oder lang auch ohne Tape vorgestellt. Und wenn sie mir jetzt auch noch einen legendären Mitschnitt einer Radiosendung von Marius No.1 senden, als der noch beim NDR über Hip-Hop, Trip-Hop, Rap, Funk and Soul sprechen durfte, dann bin ich ja fast zu einkaufswagengroßen Tränen gerührt.
Apropos groß: Einkaufswagen sind so groß, damit sie beim Einkaufen immer so leer aussehen und zum Kaufen animieren, denkst Du? Quatsch, sie sind so groß, damit man daraus (darauf) ein knüppelcooles Drumset bauen kann. Das hat bloß bisher keiner gemerkt. Also außer Nova Slap!
Ich sitze ja gerade parallel an einem Beitrag über das neue Facebook-Tool “Deals” und Location-Sales-Services allgemein und kann eines vorwegnehmen: Am Point-of-Sale (POS) selbst wird meiner Meinung nach keine mobile Anwendung der Welt jemals die Aufmerksamkeit erzielen, die man mit Design, Musik und Service erreichen kann. Denn wenn ich erstmal am POS bin, dann zählt nur noch Emotion, Emotion, Emotion. Informieren tu ich mich vorher oder im persönlichen Gespräch und für Rabatte brauche ich am POS wahrlich keine mobile App. Aber das nur am Rande!
Hier geht es um NOVASLAP, hier geht es um über 100 verschiedene Geräusche konzentriert auf 1 Quadratmeter, hier geht es um Herzschlag, Trommelfeuer, Tanzattacke.
Wer also das Gefühl hat, sein Laden in der Fußgängerzone werde aufgrund einer etwas unglücklichen Lage oder anderen Gründen auch an gut frequentierten Tagen gerne übersehen, der sollte sich überlegen, ob er nicht die Werbetrommel rühren (lassen) sollte.
Hier sieht man NOVASLAP in Aktion in der Fußgängerzone
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Nachdem ich oft genug bemängelt habe, wie wenig Partyveranstalter kurze, aussagekräftige Video-Trailer zur Verbreitung im Netz produzieren (Ausnahme z.B. LA PAMPA FESTIVAL), startet die scheune jetzt gleich mit der ganz großen Nummer: Ein scheune.tv
Naja, ok, sie geben selbst zu, dass sie sich hier noch um Experimentierstatus befinden. Aber grundsätzlich ist ein Club.-TV schon eine ziemlich geile Idee. Ich vermisse aber Verlinkungen zu den Künstlern im Video, Einblendung von Musik, Nennung der Eintrittspreise usw. also genug, um jeden monat Dinge zu verbessern
Ich glaube, das könnte echt was werden.
Würdet Ihr euch sowas angucken? Was müsste da drin vorkommen? Darf das ruhig “albern” sein oder muss das eher ernst sein? Sollte das professionel rüber kommen oder eher spontan?
Liebe BloggerkollegInnen, liebe UnternehmerInnen,
in meinem neuen alten Daimler fährt ein Kassettenradio alter Schule mit. Leider befinden sich von den ca. 5.000 Mixtapes, die ich in meinem Leben zusammengestellt habe, gerade mal noch 5-10 in meinem Besitz (mit dem Rest habe ich versucht, Kumpels, Frauen und Recyclinghöfe glücklich zu machen).

(Das Bild von flickr User draggin steht unter cc Lizenz und verfügt über eine wunderbare Imagemap)
Da ich vermute, dass viele von Euch durchaus noch diverse Tapes in Kartons, Kisten und Kellerregalen aufbewahren, aber weder alten Daimler noch Kassettenradio besitzen, möchte ich Euch gerne einen Tausch anbieten!
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Der Melt!-Klub zum Abschluss des Tonlagen-Festivals 2009 war eine der besten Partys des Jahres! Übermorgen (Samstag, den 16.10.2010) ist es wieder soweit. Der KLUB!Hellerau geht in die zweite Runde und ick freu mir schon ne rote Kirmes auf die Wange!
Barbara Panther, Planning To Rock und Byetone live sowie die berüchtigten Berliner Gören “Sick Girls” und der Dresdner Bronco Teddy an den Turntables und das in Hellerau! Pflichttermin!
k!helle_20X from meisterwerke on Vimeo.
Aber dass “diese Künstler” immer noch so Kunstmarketing machen mit Schriftgröße 0,1 auf der Website…. Und dass sie außerdem einen ziemlich geilen Partytrailer produzieren (wieso ist das noch nicht längst Standard bzw. standArt?), dieses Video aber auf der Website nicht zum “Sharing” anbieten und bei Vimeo mit dem Titel “k!helle_20X” möglichst gut verstecken, das ist einfach nur……….
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Nachdem ich letzte Nacht vom Workshop der Stadt Dresden berichtet habe, bei dem es um Förderpotentiale im Bereich der Kreativwirtschaft ging, möchte ich Euch heute mal auf einen hiesigen Akteur aufmerksam machen, der vielen bisher vielleicht gar nichts sagen wird. Dabei hat er sich als Produktionsleiter von ganz besonderen Musikprojekten ein internationales Renomme geschaffen!
Die Rede ist von Thomas Böcker, geboren 1977 in Lauenstein, zu Hause in Dresden und der Welt! Ich denke, das darf man in diesem Fall ausnahmsweise so pathetisch sagen, denn Thomas ist Berater und Produzent für Fantasy-Game-Soundtracks (Pathos darf dort, oder?) und steckt hinter super spannenden Konzertprojekten! So wie vor wenigen Tagen, als das WDR Rundfunkorchester “Nintendo’s greatest hits” zum Besten gab, aus der auch diese wunderbare Interpretation stammt:
Mein erstes und leider bisher einziges persönliches “Games-Konzert” war das von ihm organisierte Eröffnungskonzert zur Games Convention 2003 oder 2004. Das war ein sensationelles Erlebnis, nicht nur musikalisch sondern auch kultursoziologisch: Ein Gewandhaus voller andächtig lauschender Nerds aus Japan, Indien, USA und Schweden, das hatte was!
In Dresden selbst hat – so weit ich weiß – leider bisher noch kein Konzert statt gefunden. Vielleicht wäre das ja im Hinblick auf die gestrige Diskussion zu den Zwingerfestspielen mal ein interessanter Gedanke: Könnte man “Sachsens Glanz” auch als semi-multimediale Animation aus Thetaer und Computerspiel aufführen mit einer Musikinszenierung aus der Welt der Fantasy-Games?
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Unter dem etwas sperrigen Titel “Herausforderungen und Förderbedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden” fand am gestrigen Montag (27.9.2010) der erste von drei Workshops statt, die Vertreter der Stadt Dresden mit Aktivisten der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft angesetzt haben. Ziel ist das Erlangen eines Überblicks über den Soll/Ist – Zustand im Hinblick auf Wirtschaftsförderungspotentiale.
Vorangegangen war eine Feldforschung der Prognos AG (, von deren sieben Standorten übrigens nur der Berliner zum Osten gezählt werden darf), um statistische Ist-Daten und gefühlte Bedarfe Dresdens festzuhalten.
Zu den Geladenen gehörten Vertreter aus Bildender Kunst und Musik ebenso wie Werbeagenturen, Softwareschmieden oder Medienhäuser.
Durch meinen Job (Agentur) und mein eher privates Engagement im Bereich der Lobbyarbeit für die Musikwirtschaft war ich sozusagen gleich als Vertreter von zwei Sparten anwesend. Als solcher weiß ich aber auch bereits seit Jahren, was im Workshop noch mehrfach diskutiert werden musste: Die Bedarfe einzelner Akteure innerhalb der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft sind so unterschiedlich, dass ein Förderprogramm für einzelne Unternehmen nahezu unmöglich (und am Ende auch überflüssig) ist.
Kunstvertreter erwarten bessere Chancen zur Förderung oder Vorfinanzierung ihrer Kataloge, während Agenturen schwer damit zu kämpfen haben, dass Dresden nur eine Standortregion ist. Die Zentralen und Marketingverantwortlichen der großen Konzerne sitzen aber im Westen und vergeben auch ihre Aufträge logischerweise dort. Werbeagenturen brauchen (ähnlich wie Architekten) keine finanzielle Förderung, sondern finanziell gut ausgestattete Kundenpotentiale.
Musiker brauchen dringend Unterstützung im Bereich Reisekosten, Vermarktung und Produktion, während Softwareschmieden vor allem auf einen entscheidenden Imagewandel vom Museumsdorf Dresden zum Kreativzentrum hoffen, um einem Fachkräftemangel vorzubeugen. Dafür war sicher kein Workshop und keine Erhebung nötig.
Was ist nun also speziell an Dresden?
Zum einen ist natürlich die Aufteilung der einzelnen Sparten in den Städten immer unterschiedlich. Es gibt Verlagshochburgen, Musikhochburgen und Filmhochburgen. Auffällig – aber vorhersehbar – ist zum Beispiel, wie schlecht die Stadt in Sachen Popmusik und Film dasteht. Überraschend dagegen war für mich, wie gut es offenbar den Architekten geht! Ich habe da gerade Horrorgeschichten einer befreundete Architektin aus Hamburg gehört, die deutschlandweit Häuser baut. Sie erzählte, dass das Dresdner Bauamt das erste sei, welches sie fast zum Aufgeben gezwungen habe – aus purem Frust und purer Schikane.
Wie auch immer. Das alles sind ja eher Kleinigkeiten.
Wirklich speziell an Dresden sind – so denke ich – zwei Dinge:
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