Social Media für Kunst ist eben auch eine Kunst

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 15 August 2010

Den Satz “Social Media ist auch eine Kunst” habe ich vor Kurzem ja bereits per Twitter und Facebook in die Welt posaunt. Ich war einfach wirklich überrascht, innerhalb kürzester Zeit sowohl vom Ornö als auch von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bei Facebook Freundesanfragen von Privatprofilen zu bekommen.

Ich finde es wirklich eher erschreckend als “niedlich” (ein Bekannter), wenn solch etablierte und finanziell durchaus gut ausgestattete Einrichtungen wie die SKD so völlig unvorbereitet ans Werk gehen, dass eher ein Imageverlust risikiert wird, als der anvisierte Imagegewinn erreicht; Vor allem international, denn in Facebook erfahreneren Ländern wie den USA stößt das sicher noch bitterer auf als hier.

Privatprofile sind für Privatpersonen! Und ich kenne keinen Herrn oder Frau “Staatliche Kunstsammlungen Dresden”.

Die Unterschiede zwischen Privatprofilen und Fanseiten sind mehr als sinnvoll! Darum sollte man sie auch entsprechend nutzen!

Der große Unterschied – vor allem für die Masse derer, die sich Thomas` großartigen Facebook-Leitfaden noch nicht durchgelesen haben – zwischen einem Unternehmensprofil und einem Privatprofil besteht darin, dass Privatpersonen, die ich als “Freund” hinzufüge, standardmäßig auch meine Statusmeldungen lesen, verfolgen und kommentieren können. Und es geht die SKD nun wahrlich nichts an, was ich gerade tue, wenn ich mich nicht mit Kunst auseinandersetze.

Ich möchte sehr gerne die Möglichkeit haben, ihren Mitteilungen auf einer Facebookseite zu folgen, informiert zu werden und mit anderen Besuchern der Seite in den Dialog zu treten. Ich möchte wirklich gerne wissen, ob und wenn ja was ausländische Besucher über die Ausstellungen denken und denke, dass sich dort auch ein wirklich spannender Crowdsourcing-Pool zu Themen entwickeln könnte, die mich brennend interessieren, wie etwa die Vermarktung Dresdens. Die Entscheidung pro Facebook war also absolut richtig! Bedenke: Hygienemuseum oder Zoo sind dort gar nicht vertreten, obwohl es so nahe liegt! Aber: All das aber möchte ich bitte über eine Unternehmensseite tun, denn es gibt weitere gute Gründe, warum Unternehmen und Institutionen wie die SKD nicht mit einem Privatprofil arbeiten sollten.

Zum Beispiel den, dass es laut Facebookrichtlinien gar nicht erlaubt ist! Und das ist für mich eines der wesentlichen Erfolgsargumente für Facebook. Denn nur über ein Privatprofil kann man von sich aus andere Kontakte “adden” und wenn das jedes Unternehmen machen würde, dann hätte ich jeden Tag garantiert 100 Freundesanfragen von Bands, Fitnesstudios und Autoren diverser E-Books. Genau DAS geht aber eben bei Facebok nicht und genau das macht es so viel angenehmer als myspace.

Für die SKD dürfte es zudem relevant sein, dass ein privates Profil nur 5.000 Freunde hinzufügen darf. Und dann ist zick mit dem Kontaktausbau. Vor dem Problem steht zum Beispiel die Musikexpress Redaktion gerade mit 4.981 Freunden. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die SKD irgendwann auch an diese Grenze kommen kann. Und es ist trotz aller ugestandenen Anfangsfehler etwas peinlich, wenn man plötzlich nach zwei Jahren nochmal von vorne anfangen muss. Zumindest Social Media Korinthenkacker wie meiner einer werden darüber bestimmt irgendwann mal in ihrem Blog berichten. Naja! Oder auch nicht. Dem Musikexpress hab ich (zumindest geschmacklich) schon ganz andere Dinge verziehen :-)

Auch das Facebook-Fanwidget, eines der wichtigsten Tools zur Verknüpfung von Website und Facebookprofil, kann man für Privatprofile nicht generieren. Von Statistiken und Suchanfragen über Facebook mal abgesehen.

Dialog: Sowieso völlig überbewertet?

Anstupsen ja, Nachricht schreiben nein - das Facebookprofil der SKD

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben zudem das Kernziel von Social Media – die Einladung zum Dialog – leider weiterhin auch auf ihre ganz eigene künstlerische Art und Weise interpretiert (oder auch hier verschlafen, den einen oder anderen Leitfaden zu lesen?)
(weiterlesen …)

IG Kraftwerk Mitte träumt von kreativem Zentrum im Zentrum

schnickschnack — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 6 August 2010

Gut, dass es Blogger gibt!

Denn ohne funktionierenden Flurfunk imhttp://konzeptspeicher.de/wp-admin/post.php?action=edit&post=710&message=1 Netz würden wir wahrscheinlich nur in der Kneipe übertragende Gerüchte über Hintergründe zur IG Kraftwerk Mitte kennen und wüste Geschichten machten ihre Runde durch die Dresdner Thekenlandschaft.

“Die wollen da kostenlose Galerien”, “Da soll sowas mit Medien und Kultur hin” und solche Sätze flögen durch die Luft. Und beleidigte Leberwürste würden sich ausgeschlossen fühlen, da sie nicht von Beginn an eingeladen waren und …. ach war das manchmal ätzend früher… Wirklich , alles war bestimmt nicht besser!

So aber beliefert uns Peter mit Fakten und sogar einem Videointerview und überhaupt kann jetzt jeder seine Gedanken zu der Idee öffentlich beitragen.

Das will ich auch tun, auch wenn ich (aus Zeitgründen) hier an dieser Stelle mal nur ein, zwei kleine Dinge loswerden kann.

Kurze Statements

Ich stehe zu 100% hinter der Idee, das Kraftwerk Mitte auch als Zentrum für mittelständische Unternehmen aus der Kreativwirtschaft zu nutzen und sehe darin die einmalige Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Nämlich zum einen eine räumliche Vernetzung der Kreativbranche (durch Ansiedlung und Konferenzräume) und (vor allem) die Aufwertung der Innenstadt!

Ich ware gerade auf meiner Dänemarkreise auch in Odense und habe dort ein Beispiel für eine sehr gelungene Umsetzung gesehen! Die “Brandts Kunsthallen” sind aus einer ehemaligen Textilfabrik (Brandts) im Zentrum entstanden und beherbergen Museen, Galerien, Büros, Kino, Shops, Gastronomie usw. und haben die Innenstadt laut Aussagen Beteiligter enorm aufgewertet. Mir hat die Athmosphäre dort unheimich gut gefallen. Man konnte eine lebendige, kreative Bewegung in der Luft spüren.

brandts_by_Simon Popma

brandts_by_Simon Popma

Vor ca. zwei Jahren habe ich ja selber mal im Zusammenhang mit den Plänen für das Kraftwerk Mitte (und auch dem Rundkino) viel Ärger, aber auch viel Zustimmung erfahren für das Antasten heiliger Kühe.. Mein Gedanke damals: Holt den Beatpol (Starclub) ins Zentrum. Der aktuelle Standort am Rande der Stadt wertet das umliegende Wohnviertel in meinen Augen nicht auf sondern eher ab (es handelt sich ja um einen Rockclub, kein Kultur- oder Stadtteilzentrum) und von der Lage profitieren ausschließlich Bautzner und Chemnitzer, die auf der A4 zum Konzert kommen und in der Regel direkt im Anschluss auch wieder fahren (Gegenwert für die Stadt Dresden also Null).

Ich dagegen – wahrlich kein Verächter guter Livekost – habe dagegen bestimmt bereits 25 Konzerte nur deshalb nicht gesehen, weil ich gerade kein Auto hatte und keine Lust, mit der Bahn ans Ende der Stadt zu fahren (Ich bin mit dem Regionalexpress ab Neustadt genauso schnell in Bautzen wir mit der DVB am Beatpol)

Auch hier würde die Stadt unwahrscheinlich progitieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Club mehr Zulauf hätte und somit noch (!) bessere Acts nach Dresden holen könnte. Auswärtige würden vor dem Konzert noch in die Stadt fahren zum Flanieren, Essen, Shoppen. Junge Dresdner würden nach dem Konzert noch auf ein Bierchen in der ansonsten ziemlich toten Innenstadt bleiben. Die Innenstadt würde noch interessanter für (Szene)Touristen und die Neustadt so auch weniger überlaufen an Wochenenden.

Ich bin jedenfalls mal sehr gespannt, wie es weitergeht und werde das Projekt sehr interessiert und wohlwollend verfolgen!

Am Ende zählt immer nur das Erlebnis

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 28 Juli 2010

Bevor mein kleines Blog am Ende noch verwaist (meinen Urlaubsrückblick stelle ich ins Frische Fische Blog und sonst habe ich in den letzten zwei Wochen außer für Kreuzworträtsel und Postkarten selten was geschrieben), möchte ich Euch gerne mit einem kleinen Artikel von mir die Zeit vertreiben. Diesen habe ich auf Bitte des wirklich netten Teams der IHK Halle Dessau für deren Magazin geschrieben als Einführung in das Titelthema “Erlebnis Marketing”, darf ihn aber auch hier veröffentlichen.

Am Ende zählt immer nur das Erlebnis

Die moderne Erlebnisgesellschaft stellt Marketingverantwortliche vor große Herausforderungen, denn längst leben nicht mehr nur Jugendliche nach der Devise „Wo ist am meisten los?“. Untersuchungen zeigen, dass das Segment der Erlebniskäufer nahezu die Hälfte der Bevölkerung umfasst und klassische Werbeformen von potenziellen Kunden immer weniger wahrgenommen werden. Zusätzlich findet in fast allen Märkten eine Angleichung der Produkte statt, was eine Differenzierung nach sachlichen Kriterien erschwert. Folglich gewinnen neue Marketinginstrumente zunehmend an Bedeutung. Events, Social Media oder Guerilla Marketing zielen auf die sinnliche Wahrnehmung. Diese ist immer häufiger ausschlaggebendes Moment der Kaufentscheidung. Marken benötigen daher ein Erlebnisprofil. Ein solches Profil selektiert Zielgruppen nicht nach soziodemographischen Kriterien, sondern nach Lifestyle-Merkmalen und weist den Weg für die Planung weiterer Marketingmittel. Big Player bauen auf Themenparks und eindrucksvolle Großevents. Aber auch mit geringem Budget kann man durch unkonventionelle Ansätze und im Internet sehr viel erreichen.

Erlebniswelten und Events

Manufaktur (c) Christoph Münch

Manufaktur (c) Christoph Münch


Während VW seine Besucher in der Gläsernen Manufaktur empfängt, setzt Halloren auf ein unternehmenseigenes Schokoladenmuseum. Vor allem im Bereich der Konsumgüter hat es sich längst etabliert, Marken auf diese Weise erlebbar zu machen. Aber auch andere Branchen ziehen nach. Den Erkheimer Fertighaushersteller Baufritz verbindet man mit seiner HausSchneiderei, in der künftige Bauherren die Ausstattung ihres Hauses individuell komponieren können. „Bei den Kunden wächst die Lust zu planen viel mehr als beim Besuch eines klassischen Musterhauses“, sagt Architektin Maret Riemer über die HausSchneiderei. „Alle Besucher sind begeistert von den interaktiven Möglichkeiten und empfehlen den Besuch weiter“.
(weiterlesen …)

Die Top 10 der Twittertaktik-Hitparade

schnickschnack — Schlagwörter: , , , , , — Sebastian @ 5 Juli 2010

1. Genesis Follow You – Follow Me
I will follow you, will you follow me, all the days and nights that we know will be
Die wohl häufigste Twitter-Strategie

2. Element of Crime – Vorschlaghammer
Der alte Schrott muss raus, neuer Schrott muss rein, bis morgen muss der ganze Rotz verschwunden sein
Quartalsentfollower.. Wer hat sie nicht in seiner timeline? Aktionen gerne begleitet von Sätzen wie “hat gerade seine timeline aufgeräumt” oder “hat wieder Platz für neue Followings”

3. Die Ärzte – 2.000 Mädchen
Die Flirtfollower – in der Regel weder witzig noch erfolgreich!

4. The Beach Boys – Good Vibrations
Twitter Typ: Bestens gelaunt, immer einen Guten-Morgen-Gruß auf den Lippen, empfiehlt zum Following-Freitag die Hälfte seiner Kontakte und begrüßt neue Follower mit herzerweichenden Begrüßungen!

5. Die Prinzen – Alles nur geklaut
99% seiner Tweets mit RT @irgendwas zu beginnen ist…..auch eine Taktik

6. Crowded House – Weather with you
Zu heiß, zu kalt, zu nebelig, zu schwül, zu verregnet.. Man kann eigentlich jeden Tag mindestens zwei Tweets zum Thema Wetter absetzen, oder?

7. Abwärts – Computerstaat
ohne Worte, ohne Bits & Bytes, ohne Link
Warum? Einfach so!

8. le hammond inferno – an apple a day
Ein Tag ohne Apfeltweet ist ein verlorener Tag! That´s my fuckin` Job(s)!

9. BOTS – Was Wollen Wir Trinken
Ich liebe Twitter Bots. Und erst recht die besoffenen :-)

10. The Beatles – No Reply
Insbesondere weiblich und in Scharen verfolgt vom Twittertyp 3 (2.000 Mädchen)

The unofficial Word Cup Song Contest 2010 #wcsc

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 1 Juni 2010

Dear horn(b)y boys and girls all over the world. I am looking for official and unofficial Songs written for the World Cup 2010 in South Africa to set up a little joke: The unofficial World Cup Song Contest!

This is just just the “collecting area” – if I do have songs from all nations I will start the World Cup Song Contest 2010 on June 11th of course..

Thank you very much for your support. Please leave your link as a comment.

Germany (the best one so far I think? There are more than 20)

Mexico

(weiterlesen …)

Wieso heißt bei Apple Zensur, was bei Nintendo und Sony Produktpolitik heißt?

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , , , , , — Sebastian @ 29 Mai 2010

Das iPad ist da! Eine riesige Welle der Euphorie geht übers Land, begleitet von überraschend vielen warnend erhobenen Zeigefingern und der inflationären Benutzung des Z-Worts (Ausdruck vom Autor selbst entfernt). Als Vertreter der absoluten Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit müsste ich eigentlich auch zur letzten Gruppe gehören. Das will mir aber nicht so richtig gelingen! Vielmehr frage ich all jene Kritiker:

Was haltet Ihr denn von der Produktpolitik von zum Beispiel Nintendo und Sony?

Ich frage das, denn es wäre mir neu, daß für deren Konsolen (Wii, DS, Playstation usw.) einfach jeder jeden Inhalt verkaufen darf. Sexgames für die Wii? Wohl kaum jemand wird das erwarten und noch nie habe ich dazu auch nur einen einzigen Beschwerde-Tweet gelesen. Und ist nicht das iPad am Ende auch nichts anderes als eine Art “Konsole mit Internetzugang”?

Ich kann es noch nicht prüfen, denn leider hadere ich trotz meiner angekündigten Sofortkaufbereitschaft noch etwas mit der Budgetfrage, aber ich denke auf dem iPad wird man ebenso wie mit dem iPhone auf jede in Deutschland verfügbare Website gelangen!?!? Egal ob pornografisch, rassistisch oder anderweitig (jugend)gefährdend: Ich komme ungehindert auf jeden im Netz verfügbaren Inhalt. Kann ich einem Gerätehersteller Zensur unterstellen, wenn ich mit diesem Gerät jede frei zugängige Pornoseite aufrufen kann? Von mir ein klares Nein!

Aber, hör ich Euch jetzt sagen, die Applikationen, die werden doch zensiert und ich antworte ganz pragmatisch: Na und? Wieso bitteschön sollte man ein Anrecht darauf haben, eine Applikation, die den offiziellen Titel “iPad App” trägt, inhaltlich so zu bestücken, wie man selbst das für richtig hält? Es erwartet ja auch niemand, daß Nintendo jedes billige Sexgame für die Wii zulässt als offizielles Wii-Game.

Immer wieder werden die zensierten BILD und STERN Applikationen ins Spiel gebracht (gab es überhaupt noch einen anderen relevanten Fall in Deutschland?) und beide Male ging es “nur” um freie Oberkörperkultur. Ich muss mich wundern: Ich kann doch mit meinem iPhone auf Bild.de so viele nackte Busen bewundern, wie ich möchte (wenn ich denn möchtete).

Von Zensur kann meiner Meinung nach also absolut nicht die Rede sein, sondern nur davon, daß die Leute bei Apple ihre Applikationen sauber halten wollen und das eben nach ihrem eigenen Maßstab. Bei Nintendo oder Sony würde niemals jemand von Zensur sprechen! Man würde höchstens andere Produkte kaufen, wenn die Inhalte einem nicht mehr gefallen würden! Nun, Leute, es gibt auch andere Tablets……..

Es ist mir bewusst, daß der Vergleich des iPads mit reinen Spielekonsolen nicht 100%ig passt, aber andererseits: Ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß Tablets durchaus das Zeug haben, auch Spielekonsolen richtig unter Druck zu setzen bzw. die Bedeutung der klasssichen Konsole hinfällig zu machen? Und sind “Apps” nicht am Ende nicht auch immer nur “Games” irgendwie?

Ich freue mich wie imemr auf den Austausch mit Euch. Beleidigungen und andere unflätige und pornografische Kommentare werden z*******

Nachträgliche Anmerkung:
Bezüglich Daniels Kommentar auf Facebook, der Ansatz sei gut aber unvollständig und halbwissend, möchte ich das auch hier mal kurz klarstellen

Dieser Text ist BEWUSST “halbwissend”! Es geht hier nicht um eine wissenschaftliche Diskussion sondern darum, ein wenig zum Thema zu plaudern! Diesen Text hab ich in 30 Minuten geschrieben und er folgte einer spontanen Eingebung. Ich war vor allem neugierig, ob konstruktive Gedanken kommen.. Jeder Leser kann durch seinen Kommentar die Sache vollständiger, runder und wissender machen! Das ist mehr als willkommen! Die Maxime (m)eines Blogs lautet, eine Einladung zum Gespräch zu sein, nicht zu belehren!

Social Media verlangt solides Handwerk! Und umgekehrt? Stern TV und Computerbild testen Serviceauktionen

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 26 Mai 2010

Das Handwerk ist eine typische Branche, in der Inhaber auch Geschäftsführer, Marketingverantwortliche und Vertriebschef in Personalunion sind. Schon statische Standard-Webseiten waren nicht des Dachdeckers und Sanitärmeisters bester Freund, in sozialen Netzwerken sind sie nach wie vor so gut wie gar nicht vertreten. Es fehlen schlichtweg Zeit und Überzeugung, daß sich diese Art der Kommunikation wirklich lohnt, um Aufträge zu generieren, Personal zu finden oder Lieferanten zu finden.

Erst mit Plattformen wie myhammer oder blauarbeit kam Bewegung ins Spiel, denn diese helfen Auftraggebern dabei, den optimalen (Nähe, Preis, Qualität) Handwerker zu finden und haben als “Ebay für Handwerkerleistungen” den Betrieben durchaus Druck gemacht unterm Kessel.

Aber wie gut funktionieren diese Plattformen? Was leisten Sie? Profitieren nur Kunden oder auch die Handwerker? Stern TV und Computerbild haben verschiedene Serviceauktionen getestet und berichten heute ab 22:15 auf Stern TV über die Ergebnisse.

Let´s talk about it:

Der Co-Geschäftsführer von blauarbeit.de, John Minah, lädt ab 22 Uhr ein, auf der Facebookseite von blauarbeit über alle eventuell offenen Fragen rund um den Test (Vor- und Nachteile von Handwerkerauktionen im Allgemeinen und die Plattform blauarbeit.de im Besonderen) zu diskutieren. Nichtmitglieder von Facebook können ihre Fragen über die Plattform formspring.me abgeben, wobei mir endlich mal ein vernünftiger Nutzen dieser Plattform unterkommt, denn bisher ging in es da ja gerne auch mal um puren Mumpitz (Blogger A fragt Blogger B nach den besten Namen für Katzen), aber das ist ein ganz anderes Thema!

Man darf sehr gespannt sein, ob sich Teilnehmer für die Diskussion auf Facebook finden!

Virale mit Höhenflug – Der “Planemob”

Allgemeines — Schlagwörter: , , — Sebastian @ 26 April 2010

Wow. Heute morgen lag eine E-Mail in meinem Postfach mit dem Hinweis auf einen viralen Clip für Germanwings mit dem Titel “Planemob”. Ich bin ja nun wirklich immer sehr skeptisch, was das Dissen von Mitbewerbern angeht, aber das hier fand ich schon sehr gut gemacht und habs auch direkt im Guerilla Camp auf Facebook verlinkt. Zu der Zeit hatte das Video 405 Aufrufe.. Jetzt gerade sind es genau 10.000 mehr! Helm ab Frau Mütze, das übertrifft meine Erwartungen!

Sehen Sie selbst

Dresden wacht (langsam) auf – Mediaserver der Stadt online – Social Media Benchmark gestartet

Allgemeines — Schlagwörter: , , , — Sebastian @ 9 April 2010

Hatte unser aller Drängen also Erfolg? Nachdem FDP Poliker Johannes Lohmeyer öffentlich massiv gedrängt hatte, Dresden müsse sich als Stadt besser im (sozialen) Netz präsentieren, um diesen Trend nicht zu verschlafen, dies auch Bestandteil meiner Kolumnen war (und bleiben wird) und der Presseclub neulich schon davon sprach, web2.0 sei nun in Dresden gelandet, trudelte heute morgen folgende Pressemitteilung der Landeshauptstadt ein, die Hoffnung macht, aber auch skeptisch…

Heute wurde der Mediaserver Dresden frei geschaltet, der unter Federführung der Dresden Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Sandstein Neue Medien GmbH entwickelt worden ist. Unter www.mediaserver.dresden.de finden Journalisten, Akteure der Tourismusbranche wie Reisebüros, aber auch Partner aus allen anderen Bereichen oder Privatpersonen Text-, Bild-, Video- und Audiomaterial gleichermaßen wie Printprodukte oder Werbematerial zu Dresden. So kann ein Reiseveranstalter für seinen Katalog künftig online passende Dresden-Motive auswählen und kostenfrei herunterladen oder sich mittels der als Download hinterlegten Publikationen informieren.

Zurzeit arbeitet die Dachmarketingorganisation der Landeshauptstadt an einer Gesamtkonzeption für die Präsenz von Dresden im Social Web.
(weiterlesen …)

Ein MIAMI VICE THEME für WordPress – das wär JAN HAMMER

Allgemeines — Schlagwörter: , , , , , , — Sebastian @ 6 April 2010

Ich suche immer noch und jederzeit für kommende Projekte freelancende aber selten faulancende Social Media Designer für schlichte, wilde, kranke, trashige, szenige, weibliche, dämliche, interessante, übersichtliche, Award-würdige, tierische, Fußball-affine, Techniklastige, lyrische Blogs und Facebookseiten, Votings, Polls, Gewinnspiele, Applikationen…

Bitte meldet Euch irgendwie

Wenn das klappte, das wär……..

« Vorherige SeiteNächste Seite »
(c) 2012 konzeptspeicher | powered by WordPress with Barecity